Direkt zum Hauptbereich

Die Butter muss weg - Kotelette mit Zubehör


Vom Herrn Landwirt freundlicherweise liebevoll aufgezogenes Doppelkotelette mit Fettrand in Butter gebraten nach "Wiener Art" mit Pellkartoffeln in Butter gebraten und Mischgemüse "Bonduelle" mit Butter verfeinert.

Die Butterorgie hat zwei Gründe. Einmal der Versuch, ob die Lactosetabletten etwas taugen und bewirken. Und dann - ganz schlicht und ergreifend - muss Butter weg. Abgelaufen aber nicht ranzig,

Die Herstellung muss ich ja wohl nicht beschreiben, dass sollte jeder selber hinbekommen, der nicht unbedingt sowieso ein Kochlegastheniker ist. Das Schwein wurde vom Metzger geholt, dem ich wirklich vertraue, frisch vom Strang geschlagen in meinem Beisen (und dann mit seinen Geschwistern gefrostet...), die Kartoffeln sind von einem Feld, welches ich kenne und von einem Bauern, den ich seit Jahren schon besuche und dort einkaufe. Nur das Gemüse ist Konzernware, aber anderes als Mischgemüse ist für mich Stilbruch. Naja, vielleicht im Herbst ein Rosenkohlpü mit Speck. Geht aber auch so.

Butter, Salz. Und Kartoffeln. Kein Brimborium!

Am Knochen, neben dem Fett, unter der Kruste. In reiner Butter gebraten.
Ach ja, hier mal wieder der Link zu meinem Lieblingsbutter-Lieferanten: KLICK

Und wenn es im Job mies läuft oder das Mittagessen aus Imbissware besteht - so wird abreagiert:


Kommentare

  1. *Kicher*, da hat der Gute aber mal richtig aufgeräumt...

    Siehste, einfaches Essen ohne viel Tamtam ist auch lecker. Ich würde allerdings zu TK-Gemüse greifen. Und statt des Fleisches, das die Family verputzen darf, reicht mir das gebratene Ei, das ich zum Panieren genommen hab.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

90 Minuten Ruhe und Entspannung

Bild: Eingangsbereich zum Bad in Bad Staffelstein

Piscina. Ich war überrascht, dass ich zu meinem Geburtstag einen Gutschein für einen Aufenthalt im Piscina bekommen habe. Mir war der Begriff bis dato nur als kirchlicher bekannt, bezeichnend für das Handwaschbecken in Kirchen. Einfach zu Reinigung.

Bild: Die Piscina

Und die Assoziation war nicht einmal so falsch. In oben genannten Gutschein-Fall ist Piscina etwas erweitert zu sehen, und zwar als Becken, in welches man Wasser füllt - und eben wieder ablässt. Dieses Piscina befindet sich in dem der Klinik Bad Staffelstein angeschlossenen Bad. Unseres, wir hatten das mit der Nummer eins, wird durch eine Art Schleuse betreten, die gleichzeitig auch als Umkleideraum fungiert. Da diese nur durch einen einfachen Fallriegen zu verschließen ist, empfehlen wir, Wertsachen im Auto zu belassen.

Die Piscina selbst ist komplett gefliest, helle, freundliche Farben, zwei Schalen mit Kerzen sorgen für eine gewisse Grundstimmung, eine eigene Dusche sowie z…

Ragout Fin - der Convenience-Test

Mitte der 70er Jahre im 20. Jahrhundert war es ein Edel-Essen auf jeder besseren Party; Ragout Fin. Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter diese -damals noch recht teuren- Blätterteigförmchen gekauft hat. Und drei Tage vorher wurde uns das Maul schon wässrig gemacht. Zumindest haben mich diese Teilchen auf Anhieb überzeugt. Eigentlich mehr der Inhalt, den ich auch Heute noch gerne esse. Zeit, einen Test zu veranstalten, nachdem in der letzten Zeit immer mehr dieser Convenience-Produkte auf den Markt kommen.

Im Test befinden sich Aufwärm-Produkte von verschiedenen Discountern, teils auch Aktionsware wie das Produkt der Marke Sodergarden, hergestellt von Tulip. Zwar sind diese nicht immer zu bekommen, einen Geschmackstest kann man ja trotzdem machen. Natürlich völlig uneigennützig... Erwärmt werden die Produkte jeweils auf 60° Celsius, um eine Basis für die Vergleiche zu haben. Gemessen werden die Temperaturen mit einem Digitalthermometer, um eine Überhitzung und somit Beei…

Geschmackstest - "Royal One" Burger für die Mikrowelle von LIDL

Heute stand auf den Speiseplan: Nichts.
Einzukaufen war: Nichts.
Ich war also nur Begleiter und hatte Zeit, die Augen ohne Einkaufszettel einfach so über die Regale schweifen zu lassen. Und siehe da, es gibt Neues.





Neugierig wie ich bin, wenn es um "Lebensmittel" geht, besonders dann, wenn es sich um Neuheiten handelt, muss ich zuschlagen. Manchmal geht es gut, manchman falle ich mit Anlauf auf die Nase.

Die Zubereitung ist für Nichtskönner, ich sollte somit damit klarkommen. Mikrowelle auf, das Teil inklusive Verpackung hinein, 600 Watt, 90 Sekunden. Einfacher gehts nur, wenn die Packung mitgegessen werden kann, ohne das Teil vorher durch die Teilchenkammer zu jagen.

Gesagt, getan, zwei Minuten später steht das Ding heiß und dampfend vor mir. Und riecht. Aber nicht gut, irgendwie "komisch". Nach Schwein. Wer schon einmal Insulin gerochen hat, der weiß, was ich meine.

Eigentlich sage alle Sinne, dass ich die Finger davon lassen solle. Aber, der männliche Forscherdr…