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Neue Schinkenernte ist da!

An der Tür klingelt es zu ungewohnter Zeit. Vor der Tür: ein Paketbote mit brauner Dienstkleidung. Was bei mir zwei Fragen aufwirft:
a) wann habe ich bestellt?
b) was habe ich bestellt?

Bei beiden Fragen kann ich mir keine Antwort geben. Keine Bestellung offen, und wenn, dann ganz sicher nicht per Kurier des braunen Transportriesen. Wir haben da oftmals unterschiedliche Auffassungen von Service am Kunden und der Freundlichkeit gegenüber diesem.

Das Päckchen ist klein und sehr kalt, die Unterschrift schnell geleistet, fast noch schneller ist der Paketmann wieder im Auto. Schnell zurück in die Höhle und die Packung herunter gebissen. Die Neugierde wird größer, besonders, weil als Absender ein Smilie vermerkt ist und "Ein Gönner". Tja...

Innen ein paar "Coolpacks", und ein kleines Päckchen. Hmmm.. Organspende? Unaufgeforderte Warenprobe? Leichenteile? Oder schlicht ein Irrtum?
Ich grabe weiter und finde:

250 Gramm rohen Schinken vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein. Schöne Maserung, riecht wie im Schlaraffenland. Und ein Brieflein liegt auch mit dabei: eine Gönnertat von einem Bekannten, mit dem ich erst kürzlich in einer Email über diese Rasse geschrieben habe. Und da der Metzger in der Nachbarschaft diese Schweinesorte verkauft und auch Schinken daraus macht, hat er mir kurzer Hand eine Kostprobe geschickt.

Diese gab es mit frischem Landbrot, etwas Almbutter und - ein paar Scheibchen davon - auch mit einem 25jährigen Balsamico.Was soll ich sagen? Ein kleiner Traum. Danke Helmut, eine Coburger Danksagung an Dich ist unterwegs ;-)

Kommentare

  1. "Organspende" :D :D :D
    Wohl eher ein paar Muckies. Dafür müssen andere schwer im Fitnessstudio schuften.

    Grüße! N.

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