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Glühwein selbst gebastelt

Glühwein ist ein prima Ding, wenn es draußen kalt ist. Dumm nur, dass meist die Mischungen die Geschmacksnerven wegbrennen. Oder so besoffen machen, dass es auch nicht lustig ist.

Ergo: ich habe keine fertigen Glühwein mehr am Start, die letzten Flaschen sind nach drei oder vier Jahren in den Ausguss gewandert.Sollen wenigstens die Kanalratten ihren Spaß damit haben,

Was aber, wenn es an der Tür läutet, ein verfrorenes Wesen vor der Tür steht und mit treuen Augen um warmen Alkohol bittet? Ein Grog ist nichts für zarte Frauenseelen. Und ein Kaffee mit Schuss? Willsenich...

Gut, dass der Herr Weinmann geliefert hat und mein Gewürzschrank dann doch eher umfangreich geworden ist. Da lässt sich was basteln. Nicht von ungefähr kam der Bastelwastel aus Bayern.

So brauche ich für einen anständigen Glühwein folgendes Material:

- 1 Flasche Cremovo 0,75 l (Sorte wie auf dem Bild, hab´ da einen unverschämt günstigen Lieferanten gefunden :-)
- 1 Flasche Cabernet Sauvignon 2010 von Casa Defra
- 1 Zimtstange
- 2 Nelkenblüten
- 2 Stück Kardamom
- Mark einer Vanillestange (oder das hier)
- Filets einer Orange
- etwas Zitronensaft

Alles in einen großen Topf geben, langsam erhitzen und immer schön den Deckel drauf lassen. Möglichst um die 65° halten, dann schmeckt das Zeug lecker. Am besten zu einem Stückchen Gebäck. Viel Spaß ;-)

Kommentare

  1. Das ganze Ding für EINE frierende Person? Da ist aber noch was übrig geblieben, oder?

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  2. Aber wenn sie doch so lieb geschaut hat.... ;-)

    Nein, der Rest ist natürlich zu Glühweineis geworden. Ein wenig steht im Kühlschrank, wird demnächst im Kirschkuchen verbacken und Glasur wird auch draus. Da kommt nix um :-)
    Gruß
    H.

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