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Milchschüttel mit Sumachgewächsgeschmack

Hab ich so bei McDonalds bestellt. Extra vorher gegoogelt und auf ein Kärtchen notiert. Ja, ich weiß, manchmal bin ich ein Arsch. Blöd nur, dass man die Gesichter nicht mehr sehen kann, die Bestellung ist ja neuerdings an einer Stele aufzugeben. Das minimiert den Spaß. Erstmal war Ruhe am Rohr. Dann nochmals: "Was möchten sie bitte?"

"Einen Milchshake mit Mangogeschmack, groß, bitte!"

Nixwissen-Miene aufgesetzt und das Getränk(?) im Austausch von 1,99 € entgegengenommen. Das kommt jetzt in kompletter Kunststoffverpackung anstatt früher im Verbundmaterial Karton/Folie. Schon mal ein Fortschritt, was das Recycling angeht. Bei der thermischen Entsorgung dürfte das wohl egal bleiben.

Kalt war der Shake nicht wirklich, von daher war ich etwas enttäuscht, bei der Übergabe hatte sich auf ca. 4 cm Höhe schon eine fast flüssige Masse abgesetzt. Weiter oben war es zwar schaumiger/cremiger, aber nicht wirklich mit den Shakes von früher zu vergleichen. Wobei ich sagen muss, dass mein letzter Shake mindestens zehn Jahre her ist.

Farblich ist der Shake nicht von einer Vanillecreme oder einer geschlagenen Sahne zu unterscheiden. Geschmacklich auch kaum. Schade, denn gerade die Mango ist eine Frucht mit ausgeprägter Note. Hier hat der Shake so geschmeckt, wie eine Ananas riecht, wenn sie mal zwei Tage aufgeschnitten an der Luft gelegen hat. Nix für mich, brauch ich nicht mehr.

Kommentare

  1. Liebes Löffelchen,
    nachdem ich wieder auf meinem Stuhl sitze, weil ich vor lachen runter gerutscht bin, habe ich noch folgendes für Dich! Wirst aber bestimmt kennen:

    "Ich besitze diese erhöhte Affinität zu Drive-In-Schaltern, speziell in meinem Lieblings-Fast-Food-Restaurant. Das Vergnügen an dieser Self-Service-Version des Essens auf Rädern wird allerdings erheblich durch die Qualität der Gegensprechanlage gemindert. Gegensprechanlage? Meiner Überzeugung nach hat sie diesen Namen deshalb bekommen, weil sie völlig gegen das Sprechen ausgelegt ist.

    "Hiere Bechelun hippe!" knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen - sounds like Schellackplatte. Aus Erfahrung allerdings weiß ich, dass sich die Stimme (männlich? weiblich?... wohl eher männlich!?) am anderen Ende dieses Dosentelefons soeben nach meiner Bestellung erkundigt hat Jetzt einfach bestellen wäre mir zu langweilig.

    Demzufolge stelle ich zunächst eine Frage: "Haben Sie etwas vom Huhn?"

    Aus dem Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das aber eindeutig mit "...icken" endet.

    Ich antworte: "Später vielleicht, zunächst möchte ich etwas essen."

    Etwas lauter tönt es zurück: "SCHICKEN!"

    Ich kann es mir nicht verkneifen: "Nein, ich würde es gleich selbst abholen."

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  2. *jetzt.gehts.weiter*

    ""Eine kurze Pause entsteht, ich stelle mir belustigt die genervte Visage des McKnecht vor. Als die Sprechpause zu lang zu werden droht sage ich: "Ach so, Sie meinen Chicken! Nö, lieber doch nicht. Haben Sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen?"

    "Hamburger?" fragt mein unsichtbares Gegenüber zurück.

    Der Wahrheit entsprechend erwidere ich: "Nein, ich bin von hier. Aber hat das denn Einfluß auf meine Bestellung?"

    "Wol-len Sie ei-nen H-a-m-b-u-r-g-e-r?"

    "Jetzt beruhigen Sie sich mal! Ja, ich nehme einen."

    "Schieß?"

    "Stimmt, hatte ich nach meiner letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, ich denke, ich kann es erneut riskieren."

    Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig leid zu tun. Er kann ja nichts für den Job. Aber ich ja auch nicht...

    "Ob Sie KÄÄÄSE auf dem Hamburger möchten!?"

    "Ahja, gern Ich nehme einen mittelalten Pyrenäen- Bergkäse, nicht zu dick geschnitten, von einer Seite leicht angeschmolzen."

    Ob die nächste Ansage aus dem Lautsprecher "Sicher doch" oder "A...loch" lautet, kann ich nicht exakt heraushören.

    Deutlicher jedoch erklingt nun: "Was dazu?"

    "Doch, ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen fritierten Kartoffelstäbchen."

    "Also Pommes?"

    "Von mir aus auch die."

    "Groß, mittel, klein?"

    "Gemischt. Und zwar jeweils genau zu einem Drittel große, mittlere und kleine."

    "WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN?"

    Diese, wiederum sehr laut formulierte Frage, verstehe ich klar und deutlich.
    Sie verlangt eine ehrliche Antwort: "Falls das die Bedingung ist, hier etwas zum essen zu bekommen: Ja. Also: Machen wir weiter?"

    Die Stimme schnauft kurz und fragt: "Gut, gut. Etwas zu den Pommes?"

    "Ein schönes Entrecôte, blutig, und ein Glas 1996er Spätburgunder, bitte."

    "ICH KOMM DIR GLEICH RAUS UND GEB DIR BLUTIG!!!"

    "Machen Sie das, aber verschütten Sie dabei bitte nicht den Wein."

    "Schluß jetzt, Schalter zwei, vier Euro fünfzehn!"

    Schon vorbei. Gerade, als es anfängt, lustig zu werden. Aber ich habe noch ein As im Ärmel. Ich zahle mit einem 200-Euro-Schein. "Tut mir leid, aber ich hab's nicht größer."

    PIEP! ... Freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem."

    Mit kaltem Blick lässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf den Stahltresen klappern.

    Nicht mit mir, Freundchen! Ich will den Triumph! Zeit also für's Finale: "Kann ich bitte eine Quittung bekommen?", frage ich überfreundlich.
    "Ist ein Geschäftsessen.""

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