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K-PAX

Gerade läuft auf RTLII K-Pax mit Kevin Spacy. Den Film habe ich schon zig Mal gesehen, nicht schlecht, aber berührt hat er mich nicht. Bisher nicht.

Den Anfang habe ich verpasst, ist aber nicht schlimm, ich kenne den ja in und auswendig. Und ein bischen langatmig wird er nach dem zehnten Ansehen auch. So schalte ich erst zum Ende hin ein.
Und erlebe den Film intensiv wie nie. Parallelen zum Leben meines Vaters entstehen irgendwie. Nicht als Mörder, wie der Protagonist im Film, sondern als gestandener Mann, der komplett aus der Bahn geworfen wird. Seine eigene Welt erlebt, die Umwelt zwar wahr nimmt, diese ihm aber egal ist. Und alles Böse fällt ab.

Mir wird mit einem Schlag bewusst - als Spacey am Schluss unter dem Bett liegt - dass mein Vater noch lebt, er zwar für uns verloren ist, aber in seiner eigenen Welt gut aufgehoben und vielleich sogar irgendwie zufrieden ist. Ich hoffe es...

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