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Männerisch und Frauerisch

Situation: die Frau fragt den Mann, ob er denn - z. B. - mit in ein Erlebnisbad gehen möchte. Samstag Mittag, das Wetter ist äußerst mies, das Bad gut 1 1/2 Stunden weg, viele kleine Balgen im Bad sind zu erwarten. Der Mann sagt: "Mir wurschd". Soll heißen: Ich habe sowas von keine Lust, wenn ich das aber ehrlich sage, dann zieht sie wieder ein Gesicht bis auf den Boden und der tag wird noch schlimmer. Klassische Zwickmühle.

Egal was die Frau sagt, der Mann kann in seiner Antwort eigentlich nur verlieren. Ob das die weiblichen Hormone sind, die uns Männern das Leben sehr schwer machen? Keine Ahnung, jedenfalls wird ja auch heute noch erwartet, dass die Dame des Hauses immer ihren Willen bekommt, dem Mann wird "gewährt". In diesem Fall: Scheiß Emanzipation. Danke Frau Schwarzer.

Zurück zum Bad. Was passiert, wenn ich auf das Wetter hinweise, darauf, dass im Außenbecken bei Regen die Haare mehr als unangenehm nass und kalt werden? Ist eine Ausrede, weil man nicht hin will.

Und der Verweis auf die zu erwartenden Kinderströme im Erlebnisbad? Auch nur eine Ausflucht.

Und der lange Anfahrtsweg, der hin und zurück gute 30 Liter Sprit fordert? Plus dem Eintritt, dem Spaß, den der Mann nicht haben wird? Und dann wird erwartet, dass man auf dem Heimweg auch noch alle Lokale vom bloßen Anblick her bewerten kann und sagt, welches Essen der Frau schmecken wird. Und wenn es das nicht tut, ist man auch daran schuld. Was aber egal ist, weil der Tag eh keinen Spaß gemacht hat. Wir Männer würden da wohl "unsensibel" gescholten werden.

Kommentare

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    1. Läderlappen ist in schwedisch der Batman. Oder die Fledermaus. Und die Fledermaus war der Spitzname der Ex. Hmmm... Hinweis??? ;-)

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