Direkt zum Hauptbereich

KT

steht für Kacktag und kann somit ohne weitere Beachtung hier im Blog komplett aus meiner Erinnerung gestrichen werden. Mehr sachichned.

Nachtrag um 18:43 h:

Na, ein bisschen was mag ich dann doch erzählen, war nicht alles schlecht an diesem Tag.

1. Ich stehe nun dahinter, dass Soylent Green oder ein ähnliches Produkt auf den Markt kommt.

2.  Der Gruß "Morituri te......" ist im Altenheim nicht gerne gehört, auch wenn er nur gemurmelt wird. Eine der Examinierten ist sicher dabei, die a) Asterix gelesen hat und b) noch recht gute Ohren hat.

3. Wenn die Gruppe reimt, dann sollte man als erstmals die Gruppe Besuchender nicht den Satz mit "das letzte Paar Schuh´" beenden.

4. Sarkasmus und Ironie ist im Seniorenheim nicht fehl am Platz, es versteht nur niemand.

5. Wenn die "Darmstadter Band" zur Kohlpolka ruft, dann sollte man sich von den Menschen fern halten, die noch Kreuzblütler zum Mittag essen dürfen.

6. Hüte Dich nicht nur vor den Iden des Märzes, auch vor der erkälteten Nachbarin, wenn Du nicht auf den Tisch kotzen willst. Und gelbgrün sieht nur in der Natur schön aus.

6.a  - Papiertaschentücher geben nach einem Kilo Einlage schlagartig die Haltbarkeit auf.

6.b - der Person aus Punkt 6 gebe nie, aber auch wirklich nie! eine Waffel und Tee. Es sei denn, Du bist im Vollschutzanzug.

7. "Ich will die vögeln!" Klingt erst mal lustig, aber es sind die Meisen im Futterhäuschen gemeint. Korrekt wäre die Aussprache "Ich will die Vögeln!" gewesen. Wobei das "n" in der Endung dem fränkischen Idiom geschuldet ist.

Ansonsten kann man (ich) den Tag aber komplett knicken. 


Kommentare

  1. Hey, bei Punkt 1 bin ich ja dann bald drann = Panik!

    Punkt 7 kommt mir immer wie gerufen, wenn's um's Weglassen von Gross- und Kleinschreibung geht ;-)

    Ansonsten: Ja, Altersheimbesuche sind so eine eigene Sache !!!
    (ABER: an manchen Tagen auch zum Kringeln, wenn man mit der kindlichen Ehrlichkeit dessen Bewohner zusammenstoesst)

    Nur noch was zusaetzlich erschwerendes in 'dieser Angelegenheit': man verfaellt wohl bei gewissen Krankheiten (nicht nur Alzheimer) wieder zurueck, NUR seine Muttersprache zu sprechen = grrrrr-eat (in u/Fall).

    Kopf hoch, auch bezueglich des Vorposts - scheint noch unter 'Vollmond' zu laufen (schau auf anderen Blogs herum).

    Gaaaanz liebe Gruesse dafuer zum Aufmuntern,
    Gerlinde


    AntwortenLöschen
  2. Soylent Green? Wenigstens wäre dann ein großer Teil der globalen Nahrungsmittelknappheit gelöst *schauder*...

    Ich war noch nie in einem Altenheim. Ich glaube, das ist auch gut so...

    Iiiiiiiiiiihhhhhhhhhhhhhhhh, wie eklig, die Nachbarin *nochmal schauder*...
    Wenigstens die Vögeln sind lustig ;-). Wobei, wie unterscheidet man denn Groß- und kleinschreibung beim Sprechen? *grübel*

    Hey, heute ist ein neuer Tag, der wird besser, bestimmt!!! Hier auch: Die Vögeln zwitschern, es regnet mal (noch) nicht, ich hab gestern ne antike Truhe geschenkt bekommen (wollte ich schon IMMER haben. Schätze 120 Jahre alt, Foto kommt bald. Hamburger Abendblatt von 1967 liegt da drin...), Kind hat Superzeugnis, Schatzi endlich Arbeit, ich frei bis Montag, was will ich mehr?

    AntwortenLöschen
  3. Die Groß- bzw. Kleinschreibung kannst Du phonetisch schon gestalten. Die deutsche Sprache lebt ja auch von den Betonungen. Geht schon....

    Naja, hab ja gestern Abend noch lange geplaudert, danach war es wieder gut. So ´ne Truhe steht bei mir auch im Flur, da ist Holz drin gelagert. Die kam aus dem ersten WK heim und aus dem zweiten WK auch. Nun steht die bei mir. Nix besonderes, aber sehr stabil. Und das Holz ist aus dem Weg!

    Hey!!!! Schatzi hat Arbeit? Mensch, das freut mich so für Euch!!! Genieß die freie Zeit, Gruß
    Holger

    AntwortenLöschen
  4. Naja, erstmal macht er Praktikum, aber der Typ sagt, er stellt ihn ein. Also freuen wir uns noch ein wenig verhalten. Man wird heutzutage oft verar***t, da gibt man sein Bestes, arbeitet wie ein Tier, Chef ist zufrieden und nach dem Praktikum heißt es dann trotzdem, man kann wieder gehen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Na, zumindest ist das doch ein Strohhalm, an den es sich erst mal zu krallen lohnt. Ich drück Euch wirklich die Daumen!!!

      Löschen
  5. Wasn da los im Heim (ein verlogenes Wort dafür, dass es so gar nichts mit Zuhause oder zu Hause zu tun hat)? Gehts dem Papa stabil?

    Grüße! N.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nelja, ich war da ja gestern zum ersten Mal. Nach den Beschreibungen meiner Mutter ist dass das Paradies auf Erden. Und so konnte ich mir erklären, dass sie wöchentlich sechs Tage á vier Stunden dort verbringt.

      So. Da komme ich also an, kein Schwein an der Rezeption, die angeblich IMMER besetzt ist, damit die weglaufenden nicht türmen können. Was nun auch erklärt, dass in der letzten Woche eine der älteren Damen "unter Bewachung" stiften gehen konnte.

      Der Aufenthalts-/Essraum ist nur funzelig beleuchtet. 500 Lux? Riecht dort eher wie 500 Luchse, aber ansonsten habe ich schon hellere Tropfsteinhöhlen gesehen. Eine Luft zum schneiden, und das bei durchaus komfortablen Außentemperaturen. Fenster auf? Zumindest gekippt? Ach Quatsch, doch nicht bei ungefähr 25 Personen in einem Raum, der in etwa meinem Wohnzimmer entspricht.

      Dann die gute Frau "Pflegeleiterin", die mich von der Seite angequatscht hat, aber auf wirklich üble Weise. Wer mich kennt, der weiß, dass man mich äußerst selten sprachlos antrifft, meist folgt der Konter. Wenn man es eben auch auf die lustige Art zu mir sagt. Wenn da aber eine Frau sitzt, die mit mir sofort per Du ist, mich mit meinem Vornamen anspricht (sie hat sich nicht vorgestellt!) und dann gleich als ersten Satz einen "guten Tipp" zu meinem Gesundheitszustand hat und das in einer Kleinkindersprache vorbringt, dann bin ich erst mal zurückhaltend. Kommt irgendein zweiter Pfleger dazu, dem ich vorgestellt werde als "das ist der Sohn vom D...., der mit dem Bauch!", dann ahne ich, was wohl so manches Mal Thema war. Tja, und dann wundert sich meine Mutter ernsthaft, warum ich sie nicht auf dem Laufenden halte, sie keinen meiner Ärzte kennenlernt. Vor zwei Jahren hat sie es fertig gebracht und wollte meine Hausärztin zu einer Aussage über meinen Zustand nötigen. Ging natürlich in die Hose, aber es war dann schon peinlich, der Ärztin sagen zu müssen, wie die Mutter tickt. Mittlerweile sage ich jedem, der nach meinem Bauch fragt, etwas anderes. Je nach von mir eingeschätzter Intelligenz des Gegenüber erfährt es die Wahrheit bis hinunter zu einer verschleppten Blähung. Kein Scherz, auch sowas glauben einem die Leute :-)

      Gruß
      Holger

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ragout Fin - der Convenience-Test

Mitte der 70er Jahre im 20. Jahrhundert war es ein Edel-Essen auf jeder besseren Party; Ragout Fin . Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter diese -damals noch recht teuren- Blätterteigförmchen gekauft hat. Und drei Tage vorher wurde uns das Maul schon wässrig gemacht. Zumindest haben mich diese Teilchen auf Anhieb überzeugt. Eigentlich mehr der Inhalt, den ich auch Heute noch gerne esse. Zeit, einen Test zu veranstalten, nachdem in der letzten Zeit immer mehr dieser Convenience-Produkte auf den Markt kommen. Im Test befinden sich Aufwärm-Produkte von verschiedenen Discountern, teils auch Aktionsware wie das Produkt der Marke Sodergarden, hergestellt von Tulip . Zwar sind diese nicht immer zu bekommen, einen Geschmackstest kann man ja trotzdem machen. Natürlich völlig uneigennützig... Erwärmt werden die Produkte jeweils auf 60° Celsius, um eine Basis für die Vergleiche zu haben. Gemessen werden die Temperaturen mit einem Digitalthermometer, um eine Überhitzung und somit ...

Ich spüre eine wohlige Wärme...

Irgendwie ist es mir seit heute um die Mittagszeit so wohlig warm. Kuschelig warm wurde mir, was ich nicht erklären konnte. Dann komme ich nach der Arbeit nach Hause und schalte die Nachrichten ein. Und siehe da, die Wärmequelle war gefunden: Die Griechen haben uns fein über den Tisch gezogen, die Wärme war also die Reibung auf dem Tisch. Und siehe da, es war, wie es das deutsche Volk befürchtet vorhergesehen hat. Lustig am Rande: Griechenland will einen Fond einrichten, in dem ca. 50 Milliarden aus Privatisierungen hineinfließen. MO Ment Mal! War da nicht schon beim letzten Geldgeschenk schon vereinbart worden, dass das Geld hereinkommen muss? Da wage ich mal keck die Prognose, dass das nun zu überweisende Sümmchen keine drei Jahre den Betrieb aufrecht hält - was ja avisiert ist - sondern es in spätestens zwei Jahren wieder heißt: " Γεια σας , είμαι ελληνικά . Θα ήθελα ευρώ . Πολύ ευρώ ."

Gelegenheit macht Liebe

Öfter als man denkt, unverhoffter als man glaubt. ´n paar Beispiele? Bitte! Kürzlich, als die Vanillelady da war, haben wir ein wenig nach Pferden gesucht. Online, nicht im Garten. OK, in der Regel würde sich die Suche bei Tieren bei mir ja auf Teile davon beschränken. Eben die Teile, die man braten, schmoren, grillen kann. Oder räuchern. Nenene, nicht an diesem Abend. Da haben wir nach Pferd geschaut. Das kommt nicht ins Haus (kein Platz ;-) und schon gar nicht in die Pfanne. OK, die Vanillelady wäre dann Veterinärin und macht Fleischbeschau, da würde ich wohl ein Fert bekommen, dass auch essbar ist. Hab ich schon mal von dem verkrebsten und mit Medikamenten vollgestopften Fert erzählt, welches zum Metzger ging? Nicht? Na, dann lass´ ich das auch jetzt, sonst kommt noch jemanden sein Mittagessen hoch. Im Zweifelsfall mir.Moment - hatte ja gar keines. Die Vanillelady hat sich also irgendwie scheinbar verliebt. In ein Fert, natürlich. In was denn sonst. Ein Mann würde nur unter An...