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Teile Deinen Überfluss!

Mir persönlich verrenkt sich fast das Herz, wenn ich auch nur einen Löffel voller Lebensmittel in den Abfall geben muss. Eine - in meinen Augen - gute Idee ist nun relativ frisch im Web zu finden:
    
                                                          FOODSHARING

Nein, hier wird kein Essen geleast oder gemietet - hier geht es darum, noch verwendbare aber überzählige Lebensmittel anderen Menschen zugänglich zu machen. Eine "Bedarfsprüfung" wird dabei nicht stattfinden, hier kann jeder mitmachen, der mag. Ob Bedürftiger oder Millionär; jeder, der mag kann hier Essen abholen und natürlich auch abgeben. In meinen Augen eine sehr gute Idee, und gerade die Menschen, die um Regulierung und Abmilderung der Abfallberge rufen, sollten sich hier registrieren und auch aktiv nutzen. Eine Chance auf mehr Menschlichkeit und Rationalität. Hier nochmals der LINK!

Kommentare

  1. Ja, geht mir auch so. Lebensmittel wegschmeißen kann ich gaaaaar nicht haben. Es gab vor einiger Zeit einen Bericht im TV (ich glaub, das hab ich schon mal erzählt...) da meinten sie, dass nahezu die HÄLFTE aller produzierten Lebensmittel im Müll landen. Sowohl bei den Geschäften, die schon leicht "angeditschte" Gemüse entsorgen und natürlich die Sachen, deren MHD überschritten ist. Die kann man bedenkenlos trotzdem essen, es heißt ja MINDESThaltbarkeitsdatum. Ein Joghurt ist nicht am 12. schlecht, wenn als MHD der 11. angegeben ist. Hier sollte man sich auf seine Sinne verlassen, was ungenießbar ist riecht und schmeckt auch so. Und dann das, was der Endverbraucher (also wir) in die Tonne kloppen. Die HÄLFTE! Ich find`s unglaublich. Die Tafeln haben da ja schon eine gute Idee gehabt. Und unser kleiner Supermarkt, der angewelktes, aber durchaus genießbares Obst und Gemüse zum kostenlosen Mitnehmen bereitlegt für Jedermann.

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  2. Das mit dem kostenlos ist aber eher selten. Viel haben da ja Angst, dass die Kunden nur darauf lauern. Finde ich unbegründet,weil es ja a) nicht die Mengen sind, die so gebraucht werden und b) es nicht Jedermanns Sache ist, sich da zu bedienen. Ich bin da ohne Hemmungen. Wenn ich es verarbeiten kann - warum nicht? Wenn einer schaut, dann grinse ich eben zurück. OK, am Anfang war das schon immer blöd. Aber warum denn nicht? Wenn ich z. B. bei den Tegut-Märkten bin,dann schaue ich jedes Mal in die kleinen Kisten, die unten im Fach stehen. Reduzierte Ware. Meist sogar noch eine Woche haltbar und oft leckere Dinge, die man sich sonst manchmal einfach verkneift. Nicht, weil man nicht könnte, aber einfach deshalb, weil es einfach teuer ist. Und wie oft schon habe ich gerade einmal ein Drittel von dem bezahlt, was es regulär kosten würde? Alles reine Kopfsache.

    Immer mehr Märkte drücken auch ein Auge zu, wenn die Tonnentaucher kommen und die Müllkübel durchsuchen. OK, da wäre dann bei mir eine Grenze überschritten, aber auch da scheint es durchaus noch essbares zu geben.

    Schlimm war es immer, wenn ich in Bäckereien geliefert habe und die Retouren sah. Da hätte ich mich am liebsten hingestellt und das Zeug weggegessen. Geht natürlich nicht, aber in der Regel durfte ich mir schon ein Stück nehmen. 20 % Rücklauf war da die Regel. Bei kleinen Firmen war es aber so, dass die das Brot und auch kleine Backwaren vermahlen und wieder dem Rohteig zugesetzt haben. Große Firmen machen das leider nicht - zu viel Aufwand. Klar, da muss ja der letzte Cent kalkuliert werden. Pfff... Und wer weiß, dass ein "Granatsplitter" eigentlich Resteverwertung ist, der glaubt oft erst einmal nicht, was sich aus Resten Leckeres machen lässt.

    Ach ja, im Kühlschrank liegt ein Quark, den ich vergessen habe. Abgelaufen am 22.11. Und? Morgen mache ich den auf, rieche und schmecke. Und wenn der noch passt, gibt es für mich Pellkartoffeln mit Kräuterquark. Für mich tut der gut, für Gäste würde ich das allerdings auch nicht mehr verwenden.

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