Freitag, 20. Januar 2012

Die Teutschen und die Rechte

Oder eben in diesem Fall die Deutschen und die Rechtschreibung.
In einem Blog habe ich heute folgende Korrespondenz gefunden:
Kommentator 1:

"Heute, vor 34 Minuten: "anXXX: wenn Du schon die Rechtschreibung Anderer kritisch betrachtest dann fege bitte vor Deiner Tür"-------------------- Die einheitliche deutsche Rechtschreibung wurde 1996 abgeschafft! An verschiedenen Schulen wird nach verschiedenen Rechtschreibungen unterrichtet, in manchen Bundesländern wird Rechtschreibung nicht mehr bewertet. Jeder kann schreiben, wie er will. Dazu muß man nicht mal der Hellste sein. Man kann alle anderen in Ruhe lassen."



weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/tv/talk-show/948o192-zyniker-ohne-zuschauer#.A10001
Und wie zum Beweis der nächste Eintrag 

"Heute, vor 16 Minuten auch harald schmidt war mal witziger wenn kann man nur noch ab und zu sehen und hören ist ja nicht mehr interessant genug und für sowas kann man nicht auf bleiben denn lohnen tut sich diese sendung überhaubt nicht mehr"




ter lesen: http://www.gmx.net/themen/tv/talk-show/948o192-zyniker-ohne-zuschauer#.A1000146

15 Kommentare:

  1. Dem tu ich mich anschliessend und wünsche tem Harald Schmidt weiter fröhlichem Quotenbruch. Diese Sendumm hatte Malwitz und Pfiff nicht wie jetzt auf dem letzten Loch.
    Das muß ja ma gesacht werden dürfen tun!

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  2. lautleise, Kestern wahr schlim! Kaine dollen Widse, dann Durchnander. Dann Die dachdeckfrauh. Puh!

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  3. Zitat: „Kut, tahn schraip ick jeds auch so wieich Wiel! Juhu!“ :-)
    Warum erst jetzt? Inzwischen schreiben ja schon die Meisten wie sie wollen! Ich auch, weil ich nämlich möchte, dass ich und mein Geschreibsel verstanden wird!

    Ein Beispiel aus dem gleichen Link:
    "Eyh weissu, isch gestern voll die Dschungelköppe gecheckt, voll cool wie die da die Scheiße fressen müssen, hähähä!"

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  4. Die Worte Sinn versteh´ ich wohl, nur tropfen mir die Augen sehr ;-)

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  5. Das Kind hat gelernt, privat kann man machen, wie man will, solange es lesbar bleibt. Öffentlich sollte man sich schon nach dem Duden richten und offiziell dann auch noch nach dem aktuellen.

    Jetzt kannst du entscheiden, ob du hier privat, öffentlich oder offiziell bist. Zumindest bei manchen Zeitung hab ich ja eher den Eindruck, sie sind privat.

    Grüße! N.

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  6. Hallo Nelja, na, ich denke, dass ich trotzdem (und auch trotz der Fehler, die sich über die Jahre einschleifen), versuchen werde, doch einigermaßen nach Duden zu arbeiten. Zumindest so, dass die Leser auch verstehen, was ich meine.

    Eigentlich schade, dass das so lax gehandhabt wird. Hat da die regulierende Stelle etwa kapituliert? ;-)

    Gruß, H

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  7. Beim Kind war ich ja "regulierende Stelle". Das funktioniert bis heute ganz gut. Allerdings hab ich mir den Ruf als "Krümelkacker" eingehandelt. ;)

    Grüße! N.

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  8. Also mit "krümelkacker" könnte ich leben, wenn mein Kind dafür eine ordentliche Bewerbung abgehen könnte. Schade, ich möchte nicht wissen, wie oft da Chancen vergeben werden, weil die Chefs die Bewerbung gleich weglegen. Ich hatte mal die Bewerbung eines jungen Mannes auf dem Tisch, wollte in das Büro. Mathematik 5, Deutsch 4. Und das im Abschlusszeugnis. Naja. Für unsere Produktion wäre es egal gewesen, da hätte ich ihn Probearbeiten lassen und geschaut, wie er sich anstellt. Aber im Büro ohne ordentliche Schriftkenntnisse? Da ist uns mit der "schreib-wie-du-willst-Regelung" nichts Gutes getan worden.

    Dein Kind kann froh sein, dass Du so bist, wie Du bist.

    Gruß H.

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  9. Das Kind scheint nicht sehr gelitten zu haben, wenn man der Beschreibung ihrer Kindheit glauben darf. :)

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  10. Die arme, gequälte Seele, ich habe ihr im Kommentar mal Trost zugesprochen. Gut, dass sie nun in Bayern wohnt und unsere leckeren Dinge probieren darf ;-)

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  11. Das Problem ist, dass sich die neue Rechtschreibung nicht durchsetzen kann, weil sie einfach nicht umgesetzt wird. Selbst in Zeitungen, im TV, in Büchern etc. sind immer noch viele Fehler bzw. die alten Schreibweisen zu finden. Ich meine, die Reform war eh mehr als flüssig, nämlich überflüssig.

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  12. brisy, vielleicht hätte man auch die erste "Reform" durchziehen sollen, nicht schon wieder "nachbessern" noch bevor die Regeln vom Anwender verinnerlicht wurden.

    Wir hatten es doch erst kürzlich davon, dass irgendwie das Sprachgefühl verwirrt ist.

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  13. Jo. Oder sind etwa wir verwirrt? *Kopfkratz*

    Einen schönen Restsonntag wünsch ich dir *winkewinkewinke*

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  14. Nelja hat übrigens Recht. Die Süddeutsche zum Beispiel benutzt ihre ganz eigene Rechtschreibung und hat nie auf neue deutsche Rechtschreibung umgeschwenkt (auch wenn die ja gar nicht mehr so neu ist)...
    Aber auf Bewerbung etc. sollte es schon ok sein und da lasse ich meistens nochmal jemanden drüber gucken (vorzugsweise Mama oder Papa).
    Danke übrigens für den tollen Kommentar, grade der letzte Satz hat mich schwer beeindruckt!

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  15. brisy, wir wurden verwirrt gemachtet.... ;-=

    MsPittili, da ist die Süddeutsche konsequent. Und ich glaube, auch der Focus hat das eine zeitlang durchgehalten, zumindest bis zur Novelle. Und mal drüber schauen lassen, das hat noch niemandem geschadet.

    Gerne geschehen, der Kommentar, ich habe nur geschrieben, wie ich es empfinde.

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