Den ganzen Morgen habe ich mit knurrendem Magen zu Hause gesessen und die Uhr belauert. Extra nix gegessen, denn es gibt - Sauerbraten. Rind Nr. 1 an diesem Tag.
So hat der ausgeschaut, die Augschburger Variante mit Spätzle. Die zweite Ration Nudeln wurde auf meinen Vorschlag hin mit Preißelbeeren verfeinert. Etwas Butter in die Pfanne, Spätzle und Beeren dazu. Lecker zu Wild, zu Gulasch und eben - zu Sauerbraten.
Dazu gab es eine kleine EHEC-Platte, für Rotkraut hatte die Uli aus dem Zischlerclan leider der Mut verlassen. Hätte sie mal was gesagt, dann hätte ich doch gerne mein Scherflein dazu beigetragen. War aber auch so gut. Sowohl der Braten, die Spätzle als auch der Salat. Ich war satt und glücklich, ist doch Sauerbraten auch manchmal eine Glückssache.
Und das ist die Augschburg-Uli:
Wir haben heute mal überlegt, wie lange wir uns eigentlich kennen. Knapp über 20 Jahre schon. Mensch, wie die Zeit vergeht. Jeweils etwas über die Hälfte unserer Leben. Wer trotzdem vorne liegt, verrate ich nicht. Der Gentleman rechnet und schweigt. Und weil wir beide ganz gewaltige Plaudertaschen sind und die Uli gut 14 Tage unterwegs war, gibt es viel durchzuhecheln. Der "Scheich", das Neueste aus den Beziehungen oder eben Nichtbeziehungen :-( , die gemeinsamen Bekannten und und und.... Und weil es eh schon halb drei war (14:30 h für Nordmänner und -frauen), haben wir uns auf einen Kuchen geeinigt. Nach Weidach wollte ich nicht schon wieder, auch weil da der Service immer sehr lahmpopoig ist.
Auf nach Creidlitz, zum Feiler. Der komplette Parkplatz leer, wir haben den natürlich genutzt. Nicht genutzt wollten den die zwei Damen im Papa-hat-den-bezahlt-Mini. Schön den Bürgersteig und den Radweg gleichzeitig blockiert. Mit den Krücken war das für die Uli eine sehr haarige Sache. Danke an die Ignoranten! Nächstes Mal mache ich ein Foto und stelle das ohne Unkenntlichmachung ein. Seid gewarnt, Falschparkerinnen!
Zur Blaubeertorte (war dieeee lecker.....!)
gab es wieder einen Milchkaffee. Diesmal mit einem Muster in Variation.
Und was war wieder der Fall? Richtig! Wir haben uns schon wieder verplaudert. Ich habe ein wenig mein Herz ausgeschüttet, ein bisschen über die Leute aus der Nachbarschaft gelästert, ein wenig den Verkehr auf der Straße beobachtet und alles durchgehechelt, was nur vor die Flinte kam. Ob ich zu viele weibliche Gene habe? Wer weiß das schon...
Und weil es schon wieder spät war (für das Protokoll: 18:00 h), bis ich die Uli zurück zu ihrem Domizil gebracht hatte, regte sich der Magen. Post war auch noch wegzubringen, habe ich der Mutter versprochen. An der Hauptpost ist ein Autoschalter, Dönereien und andere Imbisse liegen auch recht günstig.
Auf auf, ab in die Stadt! Überrascht war ich, dass in der Löwenstraße noch immer der gestrandete Schwertransporter stand. Der hier: KLICK! Kommt vor, was solls.
Glücklicherweise hat meine Lieblingsdönerei im Sommer, wenn das Freibad auf hat, auch verlängerte Zeiten. Und wenn es auf dessen Öffnungsende zugeht, bekommt man für schlanke drei Euro so viel, wie sonst auf eineinhalb Dönern verteilt wird. Und wenn man, wie ich es eigentlich schon seit Jahren handhabe, den Döner ohne den bestenfalls geschmackslosen Eisbergsalat ordert, schafft man noch mehr Platz für Fleisch, Zwiebeln und Soße. Dumm darfste sein, musst Dir halt zu helfen wissen. Richtig das!
Schnell nach Hause, aber unter Berücksichtigung der Verkehrsregeln. Lieber um acht ´nen Döner als um halb acht am Baum. Ist halt so. Und weil es auch heißt: "wer später bremst ist länger schnell", habe ich unseren "Hausberg" mit schönem Schwung nehmen wollen. Sprit ist ja fast unbezahlbar. Als mich der da ausbremsen muss. *harrrrrr*
In der Nachbarschaft wird ein neues Gebäude gebaut, in dem - nach Gerüchten - die Mahnsachen für die HUK Coburg künftig bearbeitet werden. Ob es stimmt? Weiß ich nicht, interessiert mich auch nur am Rande. Ich könnte ja mal die Hauszeitung fragen.... Wenn ich daran denke, schreib´ ich mal was dazu.
Gute 50 m vor dem LKW habe ich angehalten, war mir irgendwie wohler. Dazu muss ich sagen, dass der LKW mit seinem Anhänger am steilsten Stück der Straße geparkt hat. Was für den Stapler heißt: die Ladung zieht bergab. Und gerade die langen Metallprofile mussten recht hoch gehoben werden, um den Nachbarszaun nicht zu ruinieren. Im Staplerscheinkurs haben wir gelernt: zu hoch und zu schräg = kippt ganz gerne. Heikle Sache, hat aber geklappt. Wenn ich bedenke, dass wir früher am Freitag Nachmittag, wenn in der Firma nichts mehr los war, mit dem Gasstapler Wettrennen gefahren haben, Slalom auf zwei Rädern veranstaltet haben - dann wird mir erst jetzt bewusst, wie blöd wir waren. So ein Ding hatte immerhin gute vier Tonnen Leergewicht. Der einzige Vorteil war, dass wir unter der Woche die LKWs in Rekordzeiten endladen hatten und das, ohne mehr als ein oder zwei Paletten im Jahr umzuwerfen. Übung macht den Meister. Aber auch nur, wenn die Berufsgenossenschaft nicht um die Ecke schleicht. Hat ja geklappt.
So, nun sitze ich zu Hause, freue mich, dass die Beine nicht mehr anschwellen, ich heute recht viel gegessen habe, ohne mich (körperlich) schlecht zu fühlen, von meiner Hauptsorge abgelenkt war und freue mich auf Morgen. Da geht es wieder von vorne los, das unterwegs sein und das schlemmen.....
Ach, eine nette Sache ist dann auch noch passiert.... Wenn ich früher mal über die tschechischen Fidschi-Märkte gelaufen bin, dann haben die kniehohen Menschlein sich einen Spaß daraus gemacht und mir über den Bauch gestrichen. Blöde Bande. Einer hat mir mal erzählt, es bringt ihnen Glück. Mich hat es nur genervt.
Am Dönerstand hat mich heute eine Frau angerempel (meine Reaktion: Test, ob der Geldbeutel noch in der Jacke ist..), hat mich am Arm festgehalten und gesagt: "Oh, gut im Training, gell?" Wow. Ich war perplex, sowas hat noch nie jemand zu mir gesagt. Tut auch mal gut, wenn die Seele etwas gestreichelt wird. Danke, unbekannte Dönerfrau!
So hat der ausgeschaut, die Augschburger Variante mit Spätzle. Die zweite Ration Nudeln wurde auf meinen Vorschlag hin mit Preißelbeeren verfeinert. Etwas Butter in die Pfanne, Spätzle und Beeren dazu. Lecker zu Wild, zu Gulasch und eben - zu Sauerbraten.
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Sauerbraten mit feinem Soßkuchengeschmack und Spätzle |
Dazu gab es eine kleine EHEC-Platte, für Rotkraut hatte die Uli aus dem Zischlerclan leider der Mut verlassen. Hätte sie mal was gesagt, dann hätte ich doch gerne mein Scherflein dazu beigetragen. War aber auch so gut. Sowohl der Braten, die Spätzle als auch der Salat. Ich war satt und glücklich, ist doch Sauerbraten auch manchmal eine Glückssache.
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Grünsalat mit Karotten, Zwiebelringelchen und feiner Dillsauce |
Und das ist die Augschburg-Uli:
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Die will doch nur spielen. Nein, sie hat nicht gedroht, nur mit Händen und Füßen erzählt! |
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Mal in freundlich, so ist sie eigentlich |
Wir haben heute mal überlegt, wie lange wir uns eigentlich kennen. Knapp über 20 Jahre schon. Mensch, wie die Zeit vergeht. Jeweils etwas über die Hälfte unserer Leben. Wer trotzdem vorne liegt, verrate ich nicht. Der Gentleman rechnet und schweigt. Und weil wir beide ganz gewaltige Plaudertaschen sind und die Uli gut 14 Tage unterwegs war, gibt es viel durchzuhecheln. Der "Scheich", das Neueste aus den Beziehungen oder eben Nichtbeziehungen :-( , die gemeinsamen Bekannten und und und.... Und weil es eh schon halb drei war (14:30 h für Nordmänner und -frauen), haben wir uns auf einen Kuchen geeinigt. Nach Weidach wollte ich nicht schon wieder, auch weil da der Service immer sehr lahmpopoig ist.
Auf nach Creidlitz, zum Feiler. Der komplette Parkplatz leer, wir haben den natürlich genutzt. Nicht genutzt wollten den die zwei Damen im Papa-hat-den-bezahlt-Mini. Schön den Bürgersteig und den Radweg gleichzeitig blockiert. Mit den Krücken war das für die Uli eine sehr haarige Sache. Danke an die Ignoranten! Nächstes Mal mache ich ein Foto und stelle das ohne Unkenntlichmachung ein. Seid gewarnt, Falschparkerinnen!
Zur Blaubeertorte (war dieeee lecker.....!)
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Blaubeertorte mit einem leckeren Guss obenauf |
gab es wieder einen Milchkaffee. Diesmal mit einem Muster in Variation.
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Milchkaffee, so wie wir ihn ja schon kennen |
Und was war wieder der Fall? Richtig! Wir haben uns schon wieder verplaudert. Ich habe ein wenig mein Herz ausgeschüttet, ein bisschen über die Leute aus der Nachbarschaft gelästert, ein wenig den Verkehr auf der Straße beobachtet und alles durchgehechelt, was nur vor die Flinte kam. Ob ich zu viele weibliche Gene habe? Wer weiß das schon...
Und weil es schon wieder spät war (für das Protokoll: 18:00 h), bis ich die Uli zurück zu ihrem Domizil gebracht hatte, regte sich der Magen. Post war auch noch wegzubringen, habe ich der Mutter versprochen. An der Hauptpost ist ein Autoschalter, Dönereien und andere Imbisse liegen auch recht günstig.
Auf auf, ab in die Stadt! Überrascht war ich, dass in der Löwenstraße noch immer der gestrandete Schwertransporter stand. Der hier: KLICK! Kommt vor, was solls.
Glücklicherweise hat meine Lieblingsdönerei im Sommer, wenn das Freibad auf hat, auch verlängerte Zeiten. Und wenn es auf dessen Öffnungsende zugeht, bekommt man für schlanke drei Euro so viel, wie sonst auf eineinhalb Dönern verteilt wird. Und wenn man, wie ich es eigentlich schon seit Jahren handhabe, den Döner ohne den bestenfalls geschmackslosen Eisbergsalat ordert, schafft man noch mehr Platz für Fleisch, Zwiebeln und Soße. Dumm darfste sein, musst Dir halt zu helfen wissen. Richtig das!
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Döner mit extra viel Fleisch, Zwiebeln. Ohne mit Alles, dafür mit scharf |
Schnell nach Hause, aber unter Berücksichtigung der Verkehrsregeln. Lieber um acht ´nen Döner als um halb acht am Baum. Ist halt so. Und weil es auch heißt: "wer später bremst ist länger schnell", habe ich unseren "Hausberg" mit schönem Schwung nehmen wollen. Sprit ist ja fast unbezahlbar. Als mich der da ausbremsen muss. *harrrrrr*
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Geländestapler am Steilhang - Hut ab! |
Gute 50 m vor dem LKW habe ich angehalten, war mir irgendwie wohler. Dazu muss ich sagen, dass der LKW mit seinem Anhänger am steilsten Stück der Straße geparkt hat. Was für den Stapler heißt: die Ladung zieht bergab. Und gerade die langen Metallprofile mussten recht hoch gehoben werden, um den Nachbarszaun nicht zu ruinieren. Im Staplerscheinkurs haben wir gelernt: zu hoch und zu schräg = kippt ganz gerne. Heikle Sache, hat aber geklappt. Wenn ich bedenke, dass wir früher am Freitag Nachmittag, wenn in der Firma nichts mehr los war, mit dem Gasstapler Wettrennen gefahren haben, Slalom auf zwei Rädern veranstaltet haben - dann wird mir erst jetzt bewusst, wie blöd wir waren. So ein Ding hatte immerhin gute vier Tonnen Leergewicht. Der einzige Vorteil war, dass wir unter der Woche die LKWs in Rekordzeiten endladen hatten und das, ohne mehr als ein oder zwei Paletten im Jahr umzuwerfen. Übung macht den Meister. Aber auch nur, wenn die Berufsgenossenschaft nicht um die Ecke schleicht. Hat ja geklappt.
So, nun sitze ich zu Hause, freue mich, dass die Beine nicht mehr anschwellen, ich heute recht viel gegessen habe, ohne mich (körperlich) schlecht zu fühlen, von meiner Hauptsorge abgelenkt war und freue mich auf Morgen. Da geht es wieder von vorne los, das unterwegs sein und das schlemmen.....
Ach, eine nette Sache ist dann auch noch passiert.... Wenn ich früher mal über die tschechischen Fidschi-Märkte gelaufen bin, dann haben die kniehohen Menschlein sich einen Spaß daraus gemacht und mir über den Bauch gestrichen. Blöde Bande. Einer hat mir mal erzählt, es bringt ihnen Glück. Mich hat es nur genervt.
Am Dönerstand hat mich heute eine Frau angerempel (meine Reaktion: Test, ob der Geldbeutel noch in der Jacke ist..), hat mich am Arm festgehalten und gesagt: "Oh, gut im Training, gell?" Wow. Ich war perplex, sowas hat noch nie jemand zu mir gesagt. Tut auch mal gut, wenn die Seele etwas gestreichelt wird. Danke, unbekannte Dönerfrau!
Momentamal - die Uli aus Augschburg, die kenn ich doch! Ist zwar schon ein paar Jährchen her (und zwar mehr als 20....). Richte doch mal einen schönen Gruß aus....
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