auch DerSilberneLoeffel hat nun einen Blog. Klar, einen Blog braucht niemand wirklich, die nette Spielerei hier trägt aber vielleicht dazu bei, uns Hobby-Kritiker auf www.restaurant-kritik.de, dem interessierten Publikum näher zu bringen.
Was ich in Zukunft hier schreiben werde - kann ich noch nicht sagen. Eingeladen ist aber JEDER, der Lust am Essen, an der Zubereitung und an allem drumherum hat.
So, nun kurz zu mir. Geboren im April 1970 war ich bei der Geburt dem Tod näher als dem Leben. Eine kurz zuvor entwickelte OP-Technik ermöglichte eine Operation an meinem Magenpförtner, der mir die Nahrungsweitergabe vom Magen in den Darm unmöglich machte. Das Ergebnis ist, dass die OP so gut gelaufen war, dass die Ärzte mich sogar vor Ablauf der eigentlich angedachten Krankenhaus-Aufenthaltszeit nach Hause schickten. Und ich habe heute noch Hunger...
Nach der Schule habe ich dann eine Lehre zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel abgeschlossen, ein paar Jahre später an der IHK zu Coburg auch den Ausbilderschein für das Kaufmannsgewerbe erlangt. Seit 2001 bis zum heutigen Tage bin ich selbständig.
Zu meinem Hobby gibt es nicht viel zu sagen. Gerne gegessen habe ich schon immer. Später dann gerne und gut; vor ein paar Jahren habe ich dann auch angefangen, selbst zu kochen. Erst die obligatorischen Tüten, dann immer mehr mit frischer Ware und seit ungefähr drei Jahren fast ausschliesslich mit frischer Ware aus dem Markt. Nicht, weil ich unbedingt und ohne Rücksicht auf Verluste BIO möchte, nein, frisch schmeckt es einfach besser.
Da sind wir schon bei einem meiner Lieblingsthemen. Selbst zubereiten! Ob die Würzmischung oder Senf - wo es geht, versuche ich seit geraumer Zeit, möglichst vieles selber zu machen. Netter Nebeneffekt: es schmeckt meist nicht nur besser, ich weiss auch, was an Zutaten drin ist. Viele Menschen denken, die Herstellung von zum Beispiel Gemüsebrühe ist Hexerei und wahnsinnig aufwändig, denen sei nachfolgendes Rezept gewidmet:
- 1 kg Gemüse (Karotten, Lauch, Tomaten, Zwiebeln etc.)
- 200 g Meersalz
- eventuell auch frische(!) Kräuter nach Geschmack und etwas Pfeffer zugeben
Das Gemüse grob putzen, sollte also von Verunreinigungen gut befreit sein. In grobe Stücke schneiden, dann in einen Küchenhäcksler geben und in sehr kleine Stückchen verarbeiten. Auch ein Brei ginge noch, ist aber dann eher unansehnlich. Ruhig nach und nach, auch nach Gemüsearten getrennt diese Verarbeitung vornehmen. Die Ergebnisse (das Kleingehackte also) in eine Schüssel geben, das Salz darübersteuen, unterheben.
Nun ein Backblech vorbereiten. Sollte das Blech nicht über eine Antihaft-Beschichtung verfügen, dieses mit einer Frischhaltefolie durchgängig beziehen.
Sobald sich das Salz aufgelöst hat, noch einmal grob durchrühren und die Masse möglichst gleichmässig auf dem Backblech verteilen.
Nun das Blech bei einer Wärme von 50 - 60 Grad über Nacht im Backofen lassen. Am Anfang im Abstand von ca. einer Stunde ein bis zwei Mal kurz die Tür öffnen, um die überschüssige ausgetretene Feuchtigkeit entweichen zu lassen.

Am nächsten Morgen das Blech aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Abends dann die feste Masse vom Blech abnehmen und entweder im Mörser grob zerstossen oder in der (elektrischen) Kaffeemühle fein reiben.
Ähnlich kann man das auch mit Hühnchen machen, davon aber später einmal mehr.
So, für Heute soll es dann auch schon genug sein, ich werde mich jetzt erst einmal der Gestaltung des Blog widmen, ausserdem ist heute Abend auch noch eine Geburtstagsfeier angesagt. Mal sehen, was unsere Geschmacksnerven da Leckeres erwartet.
Was ich in Zukunft hier schreiben werde - kann ich noch nicht sagen. Eingeladen ist aber JEDER, der Lust am Essen, an der Zubereitung und an allem drumherum hat.
So, nun kurz zu mir. Geboren im April 1970 war ich bei der Geburt dem Tod näher als dem Leben. Eine kurz zuvor entwickelte OP-Technik ermöglichte eine Operation an meinem Magenpförtner, der mir die Nahrungsweitergabe vom Magen in den Darm unmöglich machte. Das Ergebnis ist, dass die OP so gut gelaufen war, dass die Ärzte mich sogar vor Ablauf der eigentlich angedachten Krankenhaus-Aufenthaltszeit nach Hause schickten. Und ich habe heute noch Hunger...
Nach der Schule habe ich dann eine Lehre zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel abgeschlossen, ein paar Jahre später an der IHK zu Coburg auch den Ausbilderschein für das Kaufmannsgewerbe erlangt. Seit 2001 bis zum heutigen Tage bin ich selbständig.
Zu meinem Hobby gibt es nicht viel zu sagen. Gerne gegessen habe ich schon immer. Später dann gerne und gut; vor ein paar Jahren habe ich dann auch angefangen, selbst zu kochen. Erst die obligatorischen Tüten, dann immer mehr mit frischer Ware und seit ungefähr drei Jahren fast ausschliesslich mit frischer Ware aus dem Markt. Nicht, weil ich unbedingt und ohne Rücksicht auf Verluste BIO möchte, nein, frisch schmeckt es einfach besser.
Da sind wir schon bei einem meiner Lieblingsthemen. Selbst zubereiten! Ob die Würzmischung oder Senf - wo es geht, versuche ich seit geraumer Zeit, möglichst vieles selber zu machen. Netter Nebeneffekt: es schmeckt meist nicht nur besser, ich weiss auch, was an Zutaten drin ist. Viele Menschen denken, die Herstellung von zum Beispiel Gemüsebrühe ist Hexerei und wahnsinnig aufwändig, denen sei nachfolgendes Rezept gewidmet:
- 1 kg Gemüse (Karotten, Lauch, Tomaten, Zwiebeln etc.)
- 200 g Meersalz
- eventuell auch frische(!) Kräuter nach Geschmack und etwas Pfeffer zugeben
Das Gemüse grob putzen, sollte also von Verunreinigungen gut befreit sein. In grobe Stücke schneiden, dann in einen Küchenhäcksler geben und in sehr kleine Stückchen verarbeiten. Auch ein Brei ginge noch, ist aber dann eher unansehnlich. Ruhig nach und nach, auch nach Gemüsearten getrennt diese Verarbeitung vornehmen. Die Ergebnisse (das Kleingehackte also) in eine Schüssel geben, das Salz darübersteuen, unterheben.
Nun ein Backblech vorbereiten. Sollte das Blech nicht über eine Antihaft-Beschichtung verfügen, dieses mit einer Frischhaltefolie durchgängig beziehen.
Sobald sich das Salz aufgelöst hat, noch einmal grob durchrühren und die Masse möglichst gleichmässig auf dem Backblech verteilen.
Nun das Blech bei einer Wärme von 50 - 60 Grad über Nacht im Backofen lassen. Am Anfang im Abstand von ca. einer Stunde ein bis zwei Mal kurz die Tür öffnen, um die überschüssige ausgetretene Feuchtigkeit entweichen zu lassen.
Am nächsten Morgen das Blech aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Abends dann die feste Masse vom Blech abnehmen und entweder im Mörser grob zerstossen oder in der (elektrischen) Kaffeemühle fein reiben.
Ähnlich kann man das auch mit Hühnchen machen, davon aber später einmal mehr.
So, für Heute soll es dann auch schon genug sein, ich werde mich jetzt erst einmal der Gestaltung des Blog widmen, ausserdem ist heute Abend auch noch eine Geburtstagsfeier angesagt. Mal sehen, was unsere Geschmacksnerven da Leckeres erwartet.
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