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Diner for one

Silvester will ordentlich begangen werden. Und da außer mir und Miss Tefal keine weiteren Gäste am Tisch sind, war es ein Leichtes, einfach mal ein paar Experimente zu wagen. Unter anderem sous vide-Zwiebeln, sous vide-Schweinelende und sous vide-Rinderhüfte . Dumm nur, dass ich es nicht gelernt habe, kleine Portionen zu kochen. Somit bin ich wohl bis Mitte März mit dem Abarbeiten der Rohwaren beschäftigt. Dazu gab es Butterbroccoli, Kräuter- und Tomatenbutter, Chili-Oliven-Baguette , eine Zwiebel-Curry-Marmelade und eine Sherry-Pfeffersahne sowie Weinzwiebelchen . Der Abschluss war dann mit einem Limoncello-Tiramisu gegeben. Die komplette Liste für die Zubereitung nach sous vide und anrösten auf der Grillplatte am Tisch. Dieses Mal für eine Person, sollte aber auch für 4 - 6 normale Esser gut geeignet sein. 500 g Schweinelende , sous vide, 2,5 Stunden bei 60° Die Lende vom Pata Negra (vom Versand, leider die letzte)einschweißen und bei 60° in reichlich Wasser 1,5 Stunden zi...

2012 und Jahresrückblick

SO, 2011 ist rum. Und weil es so sch..... war, gibt es auch keinen Rückblick. Ist es schlicht und ergreifend nicht wert. Und für 2012 wünsche ich jedem Menschen auf dieser Erde eben das, was dieser auch mir gönnt. Faires Geschäft, finde ich. Guten Rutsch an Alle, macht was draus. . 

DOC-Stories

Da sitzt man an einem Freitag Vormittag beim Arzt des Vertrauens und will sich das Gebein begutachten lassen. Einfach aus dem Grund, weil es nicht lustig ist, mit weit über 400 kg Lebendgewicht umzuknicken. Aus der Kindheit schleppe ich noch eine chronische Bänderüberdehnung mit, die schon für manch lustiges Erlebnis für Zuschauer und dicke Beulen bei mir gesorgt hat. Ich beherrsche es also, aus dem Stand einfach nach rechts umzufallen. Und ich muss mich nicht mal bewegen dazu. Eines meiner herrausragenden Können. Kurz: der Doc sagt, es ist nur mal wieder gedehnt, die Salbe, die ich verwende, reicht aus, in ein paar Tagen bin ich knöchelig wie immer um die Hufe. Das macht Freude. Vorher ist aber im Wartezimmer eines der Dinge passiert, die mich manchmal am Verstand der Menschheit zweifeln lassen. Der DmV gibt Termine aus, recht kurzfristig und hält diese auch ein. Zudem scheint zwischen Weihnachten und Neujahr eine Flaute zu sein, die Leute haben sowieso Urlaub, gelbe Scheine sind ...

Mittermeier öffnet Augen - ich bin ein Arsch!

Da sitze ich also an den Jahresabschlussarbeiten für den Herrn Theo Waigel. Der ist doch noch Finanzminister, oder?  Ganz früher gab es mal so einen blöden Spruch: "Was soll ich mein Bier kaufen - ich kann mit den Augenbrauen..."! Grüße an dieser Stelle an Eddi E., leider verstorben. War auch so ein Meister des schwarzen Humors. Und der Vater einer sehr hübschen Frau. Lange her.... :-) Wie das so ist, bei trockenem Stoff wie den Finanzdaten für das wichtigste Amt in ganz Deutschland: da braucht es nebenher ein klein wenig Geräusch. Radio RTL über DIGI-Sat? Reicht nicht. Also: nebenher Pro7, da braucht man in der Regel nicht denken, das geht so anbei. Und heute ist wer drauf? Einer der Berufsfernsehkomiker, die ich früher mal ganz gut fand. Michael Mittermeier. Heute leider nur noch ein Abklatsch seiner selbst, als er in Hochform war. Meist laut, krawallig und präpubertär herumhüpfend. Und was soll mir da die Augen öffnen? Tja, ich schäme mich fast (aber nur fast, soweit i...

Böser Humor in der Werbung?

Bitteschön:

Ostern steht vor der Tür!

Kein Scherz, Ostern ist wohl in den nächsten Tagen. Wahrscheinlich sogar im Jahr 2012 gleich nach Silvester. Wie ich darauf komme? Weil ich den Kaufleuten vertraue. Und die haben seit dem 27.12.2011(!) Osterbuschdekorationseier, Ostereierfärbefarbensets, Ostertischastuntersetzer und viele feine andere Sachen schon am Start. Zumindest bei TEDI stand das Zeug gestern früh bereits im Laden. Entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten musste ich mir das mal von Nahem anschauen. Und wirklich, kein Nachweihnachtswunder, keine optische Täuschung, eher eine optische Enttäuschung. Kaufmännisch mag das ja richtig sein, keinen Tag verschwenden, den Platz immer fein ausnutzen. Aber, nur zur Erinnerung, die meisten Käufer an diesem Tag waren noch in Weihnachtsstimmung. Und Karfreitag ist am 08.04.2012. Also knackige viereinhalb Monate später. Zu Hause habe ich den Stollen weggeworfen, die Kekse entsorgt und die Osterdekoration herausgeholt. Man will schließlich mit der Zeit gehen, was sollen denn B...

Tiefkühlpilze mit Frostlende schwach gekocht

Nachdem ich mich mit dem sous vide und dem " Rückwärtsgaren " angefreundet habe, habe ich mir auch angewöhnt, frisch gekauftes Fleisch zu vakuumieren und einzufrieren. Mal pur, mal gewürzt. Je nachdem, was daraus werden soll.  Nachdem HIER die Thematik "sous vide" besprochen wird, dachte ich mir  "schau mal nach, was die Kühltruhe noch bereit hält".  Eine eingefrorene einsame Lende vom Bioschwein eines Metzgers aus dem Bamberger Land fristete da ihr Dasein. Gute 600 g schwer, nicht vorgewürzt - perfeket, denn ich wollte schon lange die neue Sorte Waldpilze probieren. Geerntet, gereinigt, ohne jegliche Zusätze eingefroren; noch dazu HKL 1. Ein Kilo steht so zur Verfügung, sollte ausreichend sein. Netto, nach dem anbraten, dürften geschätzte 500 g übrig sein, ein gutes Verhältnis zum Schwein. Topf auf den Herd, vakuumierte Lende in reichlich lauwarmes Wasser gelegt und den Herd auf 60° und zwei Stunden programmiert. Klar, bevor man etwas in der Küche ...

Rekordjahr 2011

2011 war in vielerlei Hinsicht nicht so prickelnd, hat mir aber dann doch den einen oder anderen Rekord eingebracht. Ganz vorne dabei: 3.620 verbrauchte Taschentücher. Die harten aus Papier, einfache Sorte. Meine Nase ist nun mit Hornhaut überzogen, die Tränendrüsen gespült und die Nase dauerfrei. Hat alles auch sein Gutes. Ich habe in diesem Jahr so viele Blogeinträge geschrieben und teilweise wieder gelöscht, wie niemals zuvor. Aktuell sind 1.300 und ein paar abrufbereit. Gelöscht habe ich gut vierzig, in der Warteschlange sind nochmals ebensoviele, die aber an Aktualität dermaßen verloren haben, dass sie in das Nirvana übergehen werden. Was zum nächsten Rekord bringt: Ich habe noch nie so viel Zeit für den Blog verwendet, wie in diesem Jahr. Und das ist noch nicht herum, seid gefasst, liebe LeserInnen. Und in diesem Jahr bin ich bisher zwei Mal dem Tod von der Schippe gehüpft. Komischerweise kam das schleichend und von mir nicht unerwartet. Einmal im März, als Marlies mich m...

Weichnachten

Da ist es also fast rum, das erste Weihnachtsfest seit gut 16 Jahren, welches ich ohne einen Schatz an meiner Seite begangen habe. Klar, mit der Kirche habe ich nicht mehr so viel am Hut. Jeder wie er will, ich will eben nicht. Letztlich war es nur noch eine finanzielle Frage. Und spätestens da war klar: keine Kirche. Zu meiner Verteidigung: ich mache auch keinen Sport. :-) Weihnachten hat also nicht mehr so den spirituellen Hintergrund für mich, eher einen anerzogenen sentimentalen. An Weihnachten denken, dazu ist im Alltag zu wenig Zeit gewesen, zu viel los, zu viel zu tun. Immerhin muss ich den Haushalt komplett alleine führen, was bei der Größe der Wohnung eine wirkliche Aufgabe ist. Und essen muss ich auch. Früher haben wir das aufgeteilt, jetzt ist es allein mein Gebiet. Und will ich nicht in Sack und Asche herumlaufen, dann muss ich mindestens einmal in der Woche die Helferlein im Keller anstellen. Ob ich will oder nicht, ob es mir gut geht oder schlecht, ich habe vor mir kein...

BisBis zum Abendbrot

Vampirfrei, keine Werwölfe und keine anderen Untiere. Nur das klassische Weihnachts-Abendbrot: Mineralwasser, Wiener Würstchen, Kartoffelsalat (zum Glück ohne Apfelstücke). Dafür als Kompromiss mit Sahnedressing. So weit, so gut. Im kleinen Restfamilienkreis war das Pflichtprogramm schnell abgehandelt, endlich einmal ohne auch nur ein einziges Geschenk. Hallelujah! Als kleine Überraschung gab es dann von mir selbst gebackene Plätzchen mit BisBis. Nachdem erst kürzlich wieder eine größere Bestellung bei Gustini.de fällig war, lächelte der BisBis mich an. Ein leichter Prosecco rosé. Gut temperiert nach Angabe muss ich zugeben, dass das Zeug lecker schmeckt. Dazu einen Spritzer vom selbstgemachten Amarenakirschlikör-Sirup, runde Sache das Ganze. Zwar dachte ich, dass ich um 19 Uhr endlich von der Familie erlöst werden würde, aber BisBis, Kekse und Likör haben das Ihrige getan. Was solls, an Weihnachten bin ich mal nicht so. Und es gab dieses Mal keine Streiterei, wir hatten gute Gespräc...

Prügelgerüchte

Weihnachten ist also nun doch noch traurig für mich geworden. Eigentlich war ich guter Dinge und dachte, die Tage gingen auch so rum, einfach wie drei Feiertage nacheinander. Bis, ja bis ich heute früh am Morgen beim Einkauf in unserem Sozialbrennpunkt-Discounter angehalten wurde. Das übliche Geplänkel mit einem Menschen, den man nur flüchtig von früher kennt, ich könnte nicht einmal mehr sagen, ob diese Person in einer Parallelklasse war oder eine Klasse über oder unter mir. Ist im Prinzip auch egal. Woher auch immer, diese Person wusste, dass mich Marlies im Februar verlassen hat. Was denn der Grund war, wurde ich gefragt. Klar, bis in das Detail konnte ich es nicht erzählen, ich selbst weiß ja auch nicht alles, was das geschehen ist. Und wie ich denn damit klar komme. Na, wie wohl, das Leben geht weiter. Mir kam dieses Geplauder schon komisch vor, als die Bombe dann platzte: "Ich habe gehört, dass sie sich von dir getrennt hat, weil du sie geschlagen hast und du alles vers...

Suchbegriffe heute

Ich verstehe es nur noch selten, wie die Menschen auf meinen Blog kommen. Hier mal wieder die Suchbegriffe der letzten zwei Stunden. Warum ausgerechnet ich..... ;-)

Früher gab es Equinoxe

Neben Genesis und Phil Collins hat Jean Michel Jarre den meisten Platz in den 20 Zentimetern, die ich stolz meine CD-Sammlung nennen darf. Zur der Zeit, als ich noch eine richtig prollige Musikanlage im Auto hatte (HiFonics, Boston Accoustics etc.) war das ein Traum, außerhalb der Städte einfach nur die Freiheit und laute Musik zu genießen. Das ging aber nur mit "einfachen" Autos wie dem Golf II, in dem der Anschluss einer solchen Anlage ohne Probleme möglich war. Die nächsten Autos aus Bayern (die mit dem Propeller) hatten Anfang der 1990er Jahre leider so komplizierte Systeme, dass es nicht ohne Weiteres möglich gewesen wäre, da etwas zu installieren. Geschickt gemacht, liebe BMWler.... Aber, zumindest war es damals schon möglich, einen CD-Player zusätzlich zu installieren, was vom Preis her genauso hoch war wie die Nachrüstung des Fahrerairbags. Ja, das gabe es damals auch. Ein Beifahrerairbag wäre auch möglich gewesen, aber für den 5er hätte das knapp 6.000 DM gekostet,...

Sorge um Jopie Wulff

Die Zeitung mit den vier Buchstaben hat gestern wieder mal reißerisch getitelt: "Sorge um "Jopie Heesters". Da stellt sich mir die Frage, wie ist das gemeint. Meint der Artikel damit, dass der arme Jopie stirbt oder meint der Artikel, dass das Leiden von Jopie unnötig verlängert wird... 108 Jahre sind ja mal nicht eben so auf der Lebensuhr erschienen, diese Zeit hat sich langsam angesammelt, auch die Ehefrau ist nun im Rentenalter. Was der Herr Holländer bereits seit -theoretisch- 43 Jahren genießen kann. Könnte. Also länger, als ich lebe. Und trotzdem hat der Mann, der in den letzten Jahren weder eine Wohltat für die Augen noch für die Ohren war, einen "Auftritt" nach dem anderen. Ich nenne das lieber "Zurschaustellung", denn mit künstlerischem Werk hat das nichts mehr zu tun. Eine ehrgeizige Ehefrau, die den blinden, fast tauben und nur noch krächzenden Mann auf die Bühne schleppt, ein körperliches Wrack, welches wohl nur die positiven Berichte ...

Das Fest der Liebe? Realsatire der härtesten Art!

Manchmal lese ich in einem meiner Lieblingsblogs Dinge, bei denen ich nicht weiß, wie ich diese Artikel einschätzen soll. Der " Bestatterweblog " ist somit kein trockener Infokanal, auch Humor ist dort zu finden. So war ich mir heute Morgen bei der ersten Lektüre nicht sicher, ob es Ernst oder Spaß ist. Aber, lest selber, vielleicht auch die Kommentare dazu, die von zuerst belustigt bis nun "not amused" umschlagen. Viel Spaß damit. Artikel 1 Artikel 2 Artikel 3 Artikel 4 Artikel 5

Frohe Weihnachten

Liebe Leser meines Bloges, wer hier ab und zu einmal reingeschaut hat, der hat sicher auch mitbekommen, dass das Jahr 2011 für mich das schwerste bisher überhaupt war. Ich danke allen Menschen - viele sind liebe Freunde geworden - für die vielen Kommentare unter meinen kleinen Schreibereien und die oft sehr berührenden eMails, die ich bekommen habe.  Die Hilfe und Anteilnahme hat es mich bewusst werden lassen: Nächstenliebe; noch dazu eine selbstlose und gegenüber einem Menschen, den man nur aus dem Internet kennt, ist nicht auf die Weihnachtszeit beschränkt. Und neben den vielen lieben Worten haben mich auch Sätze erreicht, die mir gehörig in den Hintern getreten haben und mich dazu bewegten, endlich aus meinem Loch zu krabbeln. Ganz besonderer Dank hierfür an brisy, Paderkroete, Lobacher und Gerhard, Mitsch und Beppo. DANKE, vielen, vielen DANK! Viele Worte werden um diese Zeit des Jahres geschrieben, viele Wünsche werden ausgesprochen, auch mir fällt dazu natürlich nich...

Gibt es Nikolaus und Christkind?

Komischerweise ist meine allererste Erinnerung an mein Leben die an den Weihnachtsmann. 1972 muss das gewesen sein, da war ich gerade einmal zwei Jahre alt. Später kann es nicht gewesen sein, weil 1973 meine Schwester geboren wurde und wir vor Weihnachten des selben Jahres umgezogen sind. Ich weiß nur, dass ich die Aufregung um mich herum noch nicht verstanden habe, weiß aber, dass es an der Tür geläutet hat. Und dann kam ein Satz wie "Das war der Nikolaus, mach mal die Tür auf!" Ging nicht, denn als Zweijähriger hat man mit der Balance zu tun und schwergängige Wohnungstüren, an denen manchmal auch die Erwachsenen verzweifelten, sind dann eher unüberwindbare Hindernisse. Angst hatte ich, glaube ich, auch ein wenig, wahrscheinlich wurde mir vorher angedroht, dass der Nikolaus mich mit der Rute aushauen würde, für den Abtransport im Jutesack wäre auch gesorgt. Später wurde mir erzählt, dass ich scheinbar mit Vorliebe die Waschmaschine wieder ausgeräumt hatte. Zudem ist in 1...

Nur einmal noch...

*möchte ich in Schottland an der Klippe stehen und die Luft einsaugen* *möchte ich Arm in Arm mit einem geliebten Menschen einfschlafen* *Sushi direkt bei meinem Japaner essen* *Urlaub an dem mir vertrauten Ort machen* *das leuchten im Gesicht sehen, ich ein Geschenk mache* *möchte ich einen gesunden Tag verbringen* *möchte ich verstehen, was mit mir geschehen ist *