Kürzlich kam ich in den Genuss, von meiner Lieblings-Lebküchnerei einen der hervorragenden Elisenlebkuchen zu probieren. Genuss? Moment, die Dinger schmecken doch sonst anders. Beziehungsweise: sie schmecken überhaupt. Dieser hier? Durchschnitt. Weiter zum Schokoglasierten. Das selbe Ergebnis. Gleicher Durchmesser, gleiche Lebkuchenmasse, gleiches Aussehen. Der Teig eine einzige glatte Masse. Nicht mehr wie früher, als man die Nüsse spüren, Orangeat und Zitronat einzeln herausschmecken konnte, die Form von Lebkuchen zu Lebkuchen individuell war. Glücklicherweise arbeitet mein bester Kumpel bei diesem Bäcker, da war es ein kleiner Schritt mal nachzufragen. "Ne, die bekommen wir jetzt schon fertig, viel billiger." Der Grund für die Aufgabe der hohen Handwerkskunst ist also mal wieder eine Gewinnoptimierung. Nicht vergessen, diese Lebkuchen liegen um die zwei Euro je Stück. Und wir sprechen von einer Landbäckerei, der es hervorragend geht. Leider ist aber zu beoba...
Silbern gelöffelt - Leben, Essen, Trinken