Samstag ist der Vorrat traditionell bei mir am Ende. Was bedeutet: die Leere im Kühlschrank ist nicht gähnend, sondern schreiend. Und da ich nichts und niemanden leiden sehen mag, erbarme ich mich des Kühlknechts und pilgere zum Herrn Fleischhauer. Der hat heute aus der BIO-Produktion ein Limousin-Rind im Angebot. Fein marmorierte Schnitten aus dem Steakstück, gut abgehangen und von einem leckeren Geruch, dass ich es am liebsten roh essen möchte. Und das, wo ich kaum rohes Fleisch mit der Hand anfasse. Nur gut 8 cm im Durchmesser, dafür gute 5 cm hoch. Die Gusseiserne mit den Rillen am Boden rausgesucht, fein erhitzt, etwas Salz eingestreut und kein Fett, den Backofen auf 80° gebracht - es kann losgehen. Beim Bäcker gab es ein dunkles Baguette, dieses schneide ich auf und bestreiche es erst mit Butter und etwas von der Knoblauchpaste , röste dieses gleich im Ofen mit. Beilage somit erfolgreich produziert. Die Steaks entwickeln einen Geruch, der mir schon im Halbfertigzustand das...
Silbern gelöffelt - Leben, Essen, Trinken