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Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Oooch... Da will ich nicht mehr hin. Eigentlich. Grund: dreckige Stadt, unhöfliche Menschen, Hektik - und es stinkt. Wenn das die Berliner Luft ist, die so oft besungen wurde, dann dankeschön. Aber was soll man tun, wen zwei oder drei Tage Gratisaufenthalt locken? Hüpf! Das war der Sprung über den eigenen Schatten. Natürlich ist auch hier wieder Schatten, wenn das Licht hell leuchtet. Was in diesem Fall heißt: ich bin eigentlich Fahrer. Für meine Mutter und deren Schwester. Es geht zu deren Cousin. Positiv: der wohnt im Grünen, ich bekomme ein eigenes Zimmer und das umsonst. Wieder negativ: die kochen nicht. Tagsüber locken zwar die großen Kantinen wie die des "Roten Rathauses". Aber - am Abend gibt es dann auch nur was aus dem Imbiss. Noch ein Oooch... Darum meine Frage an die Leser: Wer kennt in Berlin gute Lokale, die ein gutes Essen liefern und nicht nur vom Ruf leben? Für mich fallen also das Borchardt und das VAU aus. Touristenmagnete? Brauch ich nicht. So,nun würde ...

Was Gutes und was Lästiges

Zuerst das Gute: selbst geräuchertes Fleisch mit Rotkraut und Kartoffelpüree. Lecker. Vor dem Genuss steht, wie so oft, die Arbeit. In diesem Fall das herrichten von gut drei Kilogramm Fleisch. Die Wahl fiel auf einen Strang Nackenfleisch, gut durchwachsen, was gewährleistet, dass das Fleisch schön saftig bleibt. Schließlich werde ich es heiß räuchern, ähnlich dem  bayerischen Wammerl. Zuerst wird das Fleisch in drei cirka gleich große Stücke geteilt, da ich nass pökele und nicht auf geimpftes Fleisch stehe. Das dauert dann zwar vier Tage für das ordentliche durchziehen, sollte es aber wert sein. Hergerichtet werden in einem lebensmittelechten Eimer mit fest verschließendem Deckel (dem Herrn Konditor sei Dank!) fünf Liter Trinkwasser. Je Liter setze ich gut 25 - 30 Gramm Speisesalz zu, eine Handvoll Gewürze, bestehend aus Pimentkörnern (vorsichtig dosieren), Lorbeerblättern, ganzem Pfeffer, Wacholderbeeren, etwas Zucker (ca. 5 Gramm je Liter) und zwei Zehen Knoblauch je Liter W...

Das Projekt Smiley im Bezirk Pankow

In Berlin ist so manches anders als in anderen Orten der Bundesrepublik. So auch in der Gastronomie bzw. der diese beaufsichtigenden Verwaltung. Hier ist die amtliche Lebensmittelkontrolle auf die Idee gekommen, überdurchschnittlich saubere Betriebe aus der Lebensmittelbranche mit einem Smiley zu kennzeichnen. Und dem Gast somit zu zeigen, wo er sich relativ bedenkenlos niederlassen kann. Die Grundlage hierzu wird durch das VIG ( Verbraucherinformationsgesetz ) gebildet. Weil aber der deutsche Beamte auch ein sorgfältiger welcher ist, gibt es ab dem 02.03.2009 ab 12.00 Uhr auch eine Negativliste. Hier sind alle gastronomischen Betriebe des Bezirkes verzeichnet, die sich größere Vergehen haben zu Schulden kommen lassen. Der lesende Kunde kann also auch negativ selektieren. Der Link dazu ist hier zu finden. Einmal nach Betriebsnamen sortiert und einmal nach Adressen. Sie sind aus der Gastronomie? Dann können Sie ja anhand der Links schon selbst testen, ob Sie einen Smiley bekommen ...