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Heee, Hooo, Applaus!

Warum denn das? Na, im Fernsehen wird doch in den Kochshows auch bei jedem Handgriff geklatscht, bei der Vorstellung der - meist alltäglichen und profanen - Zutaten "geooooht". Finde ich grausam, macht das ganze Spektakel unwürdig und irgendwie steht das Publikum auch wie ein Depp da. So erwarte ich also in der Küche nichts. Nur Ruhe und konzentriertes Arbeiten. Im Hintergrund orfft Carmina Burana vor sich hin, die Zutaten stehen bereit, die Küche blinkt wie lange nicht mehr. Noch. Morgen Abend soll ja das Weißwurstessen stattfinden, aus einer Schnapsidee geboren. Aber, mal ehrlich. Weißwürste vom Metzger, Senf aus dem Glas, Brezeln vom Bäcker. Da kann ich auch gleich Gutscheine von McDonalds verteilen, das macht auch nicht weniger Spaß. OK, die Mädels, die mich am Samstag Abend mit ihrer geschätzen Anwesenheit beehren, die bestehen darauf, die Brezeln mitzubringen. Die Würste habe ich bei einem Metzger bestellt, auch die gewünschten "Extra"-Würste werden mir an...

Ich bin jung und brauch das Geld

Da bin ich also kürzlich zum Essen weg, werde von Verwandtschaft entdeckt. Ist nichts Besonderes, kommt bei mir alle Schaltjahre vor, dass ich mir auswärts einen kleinen Imbiss leiste. Ein Krume Brot, ein Wursteckchen, was halt günstig und essbar ist. Hier im Blog übertreibe ich natürlich schamlos und bilde Fotos von den Essen am Nachbartisch ab. Ansonsten schließe ich mich zu Hause ein, trinke Wasser aus der Leitung und esse, was tot auf meinen Balkon fällt. Marlies kann sich sicher noch an das Buch mit den Krammetsvögeln und deren archaischen Zubereitung erinnern. So oder so ähnlich stellen sich weite Teile meiner weiteren Familie mein Leben vor. Was natürlich dann logischerweise für Verwunderung sorgt, wenn ich mit Respa oder sonstwem in einem Lokal auftauche und dort esse, trinke und auch noch lache. Kurz: mich wie ein normaler Gast benehme. Zuletzt also war es vor gut 10 Tagen soweit, ich wurde in einem Lokal entdeckt; und zwar von zwei Menschlein aus meiner Familie, intern vo...

Obwohl es bayerisch is(s)t....

Na aber Hallo? Der Spruch kam von K im Café. Aus dem Kontext gerissen, es ging um Essen und Trinken, was sonst. K scheint die gleiche Vorliebe wie ich zu haben: lecker Essen. Und so kam eben mal wieder die Sprache darauf, was man so isst, was nicht. Sie ist aus Thüringen, da fällt mir eigentlich nur die Thüringer Bratwurst ein (meist recht gut) und das Rostbrätel (meist nicht so gut weil mit schlechtem Fleisch zubereitet). Also ging es um das Essen in Coburger Lokalen, sie kennt diese in Details, ich war wirklich tief beeindruckt. Bis der Spruch kam: "Da schmeckt es trotzdem, auch wenn es bayerisches Zeug gibt....!" Bitte? OK, als Franke kann man das "bayerische Zeug" gerade noch verzeihen, aber es bedarf einer Klärung. Wie sich heraus gestellt hat, ist sie den regionalen Dingen nicht abgeneigt, meinte eher die "fette Abteilung" wie Schweinshaxen, Grillbauch - und Weißwürste. Da hat sie noch keine guten gegessen. Das hat Diskussionsbedarf. Dabei heraus k...

Die K und die Respa und ich mittendrin

Im Blog ist in der letzten Zeit öfter die Sprache von der Respa. Wird auch so bleiben. Und künftig wird es auch die K geben. ;-) Neu in meinem Leben seit Gestern. Vielleicht ist es wichtig, dazu einmal ein wenig Hintergrundwissen zu vermitteln, damit ich in den nächsten Wochen und Monaten nicht immer wieder in den Blogtexten darauf eingehen muss. Zuerst ein wenig Sachliches zur Respa. Die Respa und ich, wir kennen uns nun schon über 23 Jahre. Somit länger als ich Marlies kenne. In den 1980er Jahre gegen Ende war ich in einem Reitstall in GW aktiv, schöne Zeit, viele nette Menschen und vor allem Menschinnen. Es war eine unbeschwerte Zeit kurz nach der Ausbildung, der Führerschein hat die erste Freiheit gegeben, Geld war sowieso immer da zu dieser Zeit, Weil: Single, jung, genügsam. Als Lehrling, so habe ich das Gefühl, konnte man sich mehr leisten als heute. Die eine oder andere Schwärmerei ohne Folgen war auch dabei. Und irgendwann tauchte die Respa mit ihrem damaligen Ehemann im Sta...