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Posts mit dem Label "fränkisch" werden angezeigt.

Schlemmen in Prichsenstadt - Der "Landgasthof Zur Krone"

Eine unserer Schlenderfahrten, die Navi auf "kürzester", anstatt auf "schnellster" Weg eingestellt und schon führt die Tour inmitten durch die fränkische Landschaft. Unser kleiner Urlaub fernab der Raserei auf den Autobahnen. Heute als Ziel eingegeben: Prichsenstadt. Aufgabe: Kaufe Spargel und Kartoffeln auf dem Hof, mit dem du seit Jahren mehr als zufrieden bist. Die Aufgabe schließt jedoch eine kleine Rast nicht aus, zumal der Hof am Sonntag immer bis 18.00 Uhr geöffnet hat. Doch dazu im nächsten Eintrag. Spontane Liebe ist oft die schönere. So auch heute, als ich bei der Vorbeifahrt einen idyllischen Biergarten entdeckt habe. Kurze Drehung, Parkplatz direkt am Haus gefunden und ebenerdig den Garten geentert. Leider ist die Barrierefreiheit für die Toiletten und das Hausinnere nicht gegeben, hierzu müssen zwei bzw. drei Stufen überwunden werden. Unter Linden und Platanen ist ein wunderschönes Fleckchen entstanden, an dem es sich auch im Sommer gut aushalte...

Schlemmen in Zapfendorf - Der "Gasthof Jüngling"

Sauerbraten, Schnitzel, Herzhüpfen Nachdem der offizielle Teil erledigt war, führte der Heimweg über Zapfendorf. Nicht direkt natürlich, aber doch gezielt. Verabredet war ein Treffen mit einer ehemaligen RK-Kollegin: Angelika. Ihr habe ich es auch zu verdanken, dass mein Weg heute einen kleinen Schlenker machte. Zapfendorf, gelegentlich das Freibad besucht, immer möglichst schnell wieder Richtung Autobahn gestrebt. Einfach aus dem Grund, weil kein Lokal ansprechend genug aussah. So auch das "Jüngling". Angelika bestand aber darauf, dass ein Besuch sich lohnen würde. Sie übernahm die Organisation, wir "fügten" uns in unser Schicksal. Parkplätze sind vor und um das Lokal herum gut zu bekommen, wenige Schritte führen an die Tür. Zwei Stufen, ab da dann alles auch barrierefrei zu bewältigen. Ausnahmsweise führe mich der erste Gang in Richtung Sanitärbereich. Sauber, keine auffälligen Gerüche, wie es ansonsten oft in der Landgastronomie zu vernehmen ist, passt scho...

Blaue Zipfel

Blaue Zipfel sind auch ein fränkisches Fresschen, an welches ich mich lange Jahre nicht herangetraut habe. Wer mag schon blaue Würste? Und der Name alleine, wenn der auf der Karte erscheint, liest ein Stadtkind doch einfach weiter und asoziiert ganz andere Dinge damit. Schuld daran, dass ich diese Speise wirklich gerne mag, ist der Ex-Fast-Schwiegervater. Der hat mich damals "verschleppt". Anlass war eine Besichtigungstour in einem Druckhaus, in dem die Zeitung, bei der er beschäftigt war, ihre Auflage hat drucken lassen. Als Rahmenprogramm: ein kleines Dorfgasthaus, mit der Auswahlmöglichkeit "Bockwurst, Senf, Brot" oder eben ersatzweise "Blaue Zipfel, Brot". Mehr oder weniger durch die doch eher älteren Mitbesichtiger wurde ich zu den "Blaue Zipfel" genötigt. Als Coburger eine Bratwurst anderswo als in Coburg zu essen, noch dazu ohne "evangelisch" aufgeschnittene halbe Semmel - ein Unding. Auf die Nachfrage bei meinen Nachbarn,...

Was keffst n ei?

Fränkisch für Fortgeschrittene. Bei meinem heutigen Einkauf in der örtlichen Tegut -Filiale hatte ich mehr Zeit zur Verfügung als sonst - Grund: der Vater wollte erst später vom morgendlichen Kaffee abgeholt werden. Eine prima Gelegenheit, um dem "Volke aufs Maul zuschauen". "Dar Kwaag is auffer annern Seidn !" Für Nichtfranken: Der Quark steht auf der anderen Seite. " Kumm maha " Na ? Richtig, komm mal her! " Habta noch denn Born - Sempft ?" - Auch einfach, oder? Habt Ihr noch den Born -Senf? Und wenn Sie als Tourist mal im Coburger Raum als " Aff , olberer " betitelt werden, nicht gleich böse sein. Das ist meist eine nette Umschreibung dafür, dass Sie nett von der Norm abweichen. Und mit " Nier ?" am Ende eines Satzes ist so eine Floskel ausgesprochen, wie zum Beispiel im Englischen das " is ´ tn it ?" Aber auch der Franke ist raffiniert und kann Worte doppeldeutig werden lassen. Das " Nier "...