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Besser spät als nie.

Renter sind behäbige, stinkende, lahmarschige und begriffsstutzige Menschen. Ist so. Sagt der Mensch. Ist nicht so, sage ich. Schaut Euch mal Stallone und Schwarzenegger an. Rentenalter, den Schalk im Nacken und Spaß am Leben. OK, die haben auch das Geld dazu. Dann eben meine Mutter. Knackige 72. Jeden Tag ein paar Stunden unterwegs, weil es sie aus dem Haus zieht. Läuft "um den See". Oder auf den Staffelberg. Und der ging mir schon zu guten Zeiten an die Substanz. Schleppt ihr Schürholz, Getränkekisten und schippt schnee. Oder mäht fast ohne Pause Rasen. Und dann noch eine Stufe weiter - der Gerhard. Alt? Sagt er selbst. Aber nur am Körper laut Geburtsjahr. Fit im Kopf und mit einem Dackel und flottem Auto ausgestattet geht es für lange Zeiten im Jahr in den Urlaub. Weite Strecken, an denen sich mancher "Junger" die Zähne ausbeißt. Und nicht nur ein oder zwei Wochen, weil ihn dann die Langeweile erschlägt. Nein, lange Zeiten am Stück, Urlaub in der Heimat un...

Winterstürme

Sturm innen und außen. Ananassaft, Rum, Sahne. In variablen Anteilen. Bis ich das Mischungsverhältnis wieder richtig drauf habe, wird es wohl auch schon egal sein. Könnte ja auch eine Tasse Tee aus der neuen Lieferung trinken. Das Schöne an der Freiheit ist: man kann es auch lassen. Hab ein wenig über Kommentartrolle nachgedacht. Die Sorte, die in multipler Variante aufläuft. Sich mal widerspricht, mal vermittelt, mal zustimmt. Und dabei die Blogbetreiber für so blöd hält, sie würden es nicht merken. Ist das eigentlich einer Behandlung würdig? Soll das ein Feldversuch sein? Da kann man doch nur hoffen, dass es vielleicht wirklich einen Gott gibt, der diesen Leuten die Zeit auf der Erde um die Spanne verkürzt, die sie einem mit dem Geschreibsel gestohlen haben. Gedankennotiz: widerliche rote Cocktailkirschen kaufen für das WE. 

Schulnahrung - Der Blog

Bei mir wird im Moment ja nicht so viel an Lebensmitteln gebloggt, wasdaran liegt, dass ich mich eher unkonventionell ernähren muss. Dennoch liebe ich es, in guten Blogs zu "blättern", sei es Laminacucina oder Arthurs Tochter kocht.Gebloggt wird, was dort in hoher und höchster Qualität gekocht wird. Heute bin ich auf einen relativ neuen Blog gestoßen, der in England geführt wird. Dort geht es um die in den Schulen gereichten Mittagessen. Eine neunjährige bloggt da seit Tagen das Essen, dass den Kindern vorgesetzt wird. Appetitlich ist anders, nahrhaft wohl auch. http://neverseconds.blogspot.co.uk/ geht es direkt zum Blog, starke Nerven vorausgesetzt. Wer jetzt aber denkt, in Deutschland ist alles in bester Ordnung, dem sei einfach mal empfohlen, sich anzuschauen, wass die Küchen für knapp über 2 Euro liefern. Wie überall gilt auch hier: geliefert wird, was bezahlt wird.

Verhaltensauffälig, außernormig, gegoogelt - Na und?

Da unterhalte ich mich so mit einem lieben Menschlein über die Welt, nicht über Gott und - meinen Blog. Ich spreche das Thema nie an, werde in der Regel darauf angesprochen. Und manchmal bin ich erstaunt, wie viele Menschen diesen kennen. Zustimmung, Skepsis, Ablehnung. Alles ist dabei, was einem entgegnet wird. Kann ich gut mit leben, denn es ist ja sowieso nur Zeug, welches ich erlebe. Und so viele Menschen bekommen das doch sowieso mit. Und trotzdem gibt es manchmal auch Menschen, die einen zum Nachdenken bringen. Was nicht heißt, dass ich dann auch deren Meinung teile. Aber, es schadet sicher nicht, auch die anderen Blickwinkel für sich zu beleuchten. Und so geschah es dieser Tage, dass mir entgegnet wurde, dass ich mit dem im Blog geschriebenen niemals nicht wieder einen Job bekommen würde. Der Hintergrund war, dass die Personalchefs - was auch legal ist - die Aspiranten auf einen Job gerne mal googeln. Und was, wenn die auf meinen Blog stoßen? Mit all meinen guten und schlech...

Digitaler Grabstein Blog?

Gerade eben habe ich ein mehrstündiges Handytelefonat mit einer Bekannten beendet. Sie lebt in einer Beziehung, ist aber darin mehr als unglücklich. Heute. Morgen werde ich wohl wieder einen Anruf bekommen, dass alles ganz anders ist. Was daran liegen wird, dass ER SIE wieder um den kleinen Finger gewickelt hat, an das Gute in ihr appelliert hat. Was weiß ich, das Spiel läuft ja schon länger so. Für mich kein Problem, ich höre es mir an, versuche sie aufzubauen und wenn dann das Gespräch auf die alltäglichen Dinge kommt, dann weiß ich, dass ich heute Nacht keine Angst haben muss, dass sie sich etwas antut. Mir ist aber heute bewusst geworden, dass ich keine Nachkommen habe. Also auch niemanden, der mal auf meinem Schoß sitzen wird, dem ich meine Storys von früher erzählen kann. Der mit mir einen "Werthers Echte" isst ;-) Und da sowas auch nicht alleine zu bewerkstelligen ist und auch nicht in kurzer Zeit, muss ich meine Geschichtchen dem Blog erzählen. Denn: das Internet ve...