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Gleiches Geld - weniger erhalten?

Ein Dank an die EU. Dafür, dass sie es eigentlich gut gemeint hat und nun dem Betrug (legal!) Tür und Tor öffnet. Waren bisher zumindest noch Säfte, Weine und Schokoladen an gewisse Packungsmaße gebunden, konnte sich der Käufer so sicher sein, auch immer eine festgelegte Menge für sein Geld zu bekommen. Nachdem diese dafür zuständige Gesetz im letzten Jahr schon ordentlich ausgedünnt wurde, ist das letzte verbindliche Maß für oben genannte Artikel endgültig gefallen. Gehen wir mal davon aus, dass die Waren nicht billiger werden, ist dies eine einmalige Chance für die verpackende Industrie, Preise im versteckten zu erhöhen. Also lieber Verbraucher, Augen auf beim Warenkauf. Nichts ist mehr so, wie es früher einmal war. Aber, ganz wehrlos sind wir Verbraucher auch nicht. Achten Sie bei Ihrem Einkauf auf die Angabe am Regal. Hier muss verbindlich eine Preisangabe je Menge stehen. Diese kann sich auf 100 g oder auch 1 Kilogramm beziehen. Sie bildet aber immer und in jedem Fall eine Hilf...

So nicht, meine Herren!

Heute durfte ich wieder ein Kabinettstückchen aus der heimischen Gastroszene miterleben. Dankbar bin ich dafür aber nicht, eher baff . Fast alle in der Gastronomie jammern. Sei es der Umsatz oder, dass gleich ganz die Kunden wegbleiben. Da passt es nur noch weniger in die Landschaft, dass Kunden, die einen Umsatz machen wollen, weggeschickt werden. Kurz zur Auflösung: Wir, also meine Eltern, meine Lebensgefährtin und ich, waren heute in der Laune, ein Stückchen spazieren zu gehen. Nach reiflicher Überlegung haben wir dann ein Lokal ausgesucht, in dessen Nähe wir gut laufen und danach einkehren können. Gesagt, getan, im Industriegebiet von Coburg - Neuses haben wir uns auf den Parkstreifen vor einer Transportfirma gestellt. War genug frei und den Parkplatz am Lokal wollten wir nicht unnötig in Anspruch nehmen. Zwei Stunden vergingen so recht schnell, mit hängenden Zungen kamen wir dann am Lokal an. Wir wurden sehr freundlich begrüßt, uns wurden die Karten ausgehändigt und wir studiert...
Berlin, 08.04.2009. Der erste Kandidat für den "Goldenen Windbeutel" 2010 steht fest: Yogurette von Ferrero. Die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch hat die Erdbeer-Schokolade heute als besonders frechen Fall von Etikettenschwindel auf abgespeist.de vorgestellt. Die Yogurette wird als "joghurt-leicht" beworben, enthält jedoch mehr Fett und Kalorien als zum Beispiel Milka-Vollmilchschokolade. "Ferreros rosarotes Märchen von der himmlisch joghurt-leichten Yogurette ist nichts weiter als eine schokoladen-schwere Schwindelgeschichte", erklärt Anne Markwardt, Leiterin der foodwatch-Kampagne abgespeist.de. Die irreführende Bezeichnung "leicht" steht sogar im Widerspruch zu geltendem EU-Recht, Ferrero nutzt jedoch eine bis 2022 geltende Übergangsfrist für seine Zwecke aus. Besonders dreist: Ferrero gibt den Nährwertgehalt von Yogurette gar nicht erst an, so dass die Verbraucher nicht überprüfen können, wie gehaltvoll die Schokolade tatsächlich ist....

Kartkassenessen in Hemmendorf

Hier kocht der Chef selber - und der Angestellte muss vor der Tür verharren. Macht nix, solange die Qualität passt. Lecker, lecker, lecker.... Soviel sei vorab schon einmal verraten. Nachdem wir kürzlich im Alten Brauhaus zu Hemmendorf im Gemeindegebiet von Untermerzbach zu Gast waren, können wir dieses Gasthaus mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen. Das letzte Essen aus der Kartkasse ist ja schon länger vorbei, es war also an der Zeit, den Kassenwart um ein paar Euro zu erleichtern. Diesmal fiel die Wahl auf oben genantnen Gasthaus. Die Spezialität des Hauses - Rumpsteak vom Angus-Rind - ist bis nach Coburg berühmt. Nun denn, zum Auftakt der Schlemmerei gab es Leberknödelsuppe. Zu 100 % selbstgemacht, in einer gut abgestimmten Brühe. Lediglich die Knödel selber hätten etwas mehr Würze vertragen. Sehr gut hat die frische Kresse die Brühe abgerundet. Kostet wenig, ist für das Auge schön anzusehen und bringt etwas Pfiff in die Suppe. Für die Steakesser gab es dann auch einen Vorspeisens...

Die perfekte Welle...

ist für manchen Geschäftsleute eine Abmahnwelle. Der durchschnittliche deutsche Bundesbürger lässt sich im Angesicht offizieller Mahnungen gerne in das Bockshorn jagen. Zurzeit ist es ja wieder einmal besonders schlimm. Und da ich aufgrund der Bericht in meinem Blog immer öfter um Hilfe gebeten werde: hier der Link zu einem Verein, der sich solcher Dinge annimmt. Viel Glück den Betroffenen!

Rundfahrt Coburg -Chéb - Kladska

Willkommen in Chéb - auch bekannt als Eger. Jahr um Jahr fahren wir bereits nach Eger/Chéb. Zuerst, um billig auf den Fidschi-Märkten Waren zu kaufen. Die Qualität war eigentlich nie so, wie von uns gewünscht und nur billig - das ist nicht unser Ding. An einem schönen Tag haben wir uns ein Herz gefasst und sind in die Innenstadt aufgebrochen. Jeder unserer Bekannten hatte eine andere Story auf Lager. "Diebe", "Zigeunerbanden", kurz, Mord und Totschlag sollten dort herrrschen. Mit dem Wissen von heute müssen wir sagen: teilweise hat es gestimmt, größtenteils sind wir aber überrascht worden. Von Land und Leuten, von der Schönheit der größeren Orte und auch von der Unberührtheit der Landstriche ansich. Zur Zeit unseres Besuches am Karfreitag war in Chéb eine Art kleiner Ostermarkt aufgestellt. Um Weihnachten herum ist dort der Weihnachtsmarkt und Samstags ein einfacher Markt, auf denen Händler die in der Umgebung hergestellten Waren feilbieten. Anders als auf den Fidsc...