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Frisch und selbst gemacht - Kaffee aus der French Press.

Neben dem Vollautomaten habe ich schon viele Geräte ausprobiert.

Ein Gerät, welches auf Milchkaffee spezialisiert war. Wenig war die Freude, die es brachte, war der Reinigungsaufwand den Genuss nicht wert.

Dann die Tassimo(s). Zwei Stück. Die erste ist kurz nach der Garantiezeit über den Jordan, wirklich genutzt wurde sie kaum - wenn es hoch kommt, dann vielleicht 50 "Kaffeespezialitäten". Im Endeffekt waren das also alles Gelder, die vergebens waren.

French Press war das Zauberwort. Aber auch hier ist es nicht so einfach ein Gerät zu bekommen, welches guten Kaffee zaubert. Und auch die Reinigung in einem guten Verhältnis zum Genuss steht.

Ein Gerät aus Kunstoff. Der Anspruch: Leichte Reinigung. Kannste knicken, denn in kürzester Zeit setzten sich die Reste in der Presse fest, nur mit Mühe und Schaschlikstab zu reinigen. Die nächste aus Glas. Namhafter Hersteller. Das Glas aber so dünn, dass der Inhalt schnell ausgekühlt war. War der Kaffee fertig, war er auch nur noch lau.

Einen letzten Versuch wollte ich noch wagen, habe mich dazu entschlossen, folgendes Gerät zu kaufen:

KLICK.

Derzeit heruntergesetzt (30 Euro Ersparnis), über 400 positive Bewertungen, von den Bildern her vielversprechend. Und das Gute daran: Über Amazon, was also heißt, dass das Gerät zur Not ohne viel Aufwand zurückgesendet werden kann.

Die Überraschung war aber schon beim Auspacken: Schwer! Dickes Glas, echtes Metall - kein bedampfter Kunststoff. Und ein Stempel, der auch noch "satt" läuft. Kurz ausgespült und mit Kaffeepulver und heißem Wasser verwendet. Ein paar Minuten gewartet (ich mag es, wenn der Kaffee länger zieht) und den Stempel in Aktion versetzt.
 


Ich war erst skeptisch, weil das Gerät öhne die üblichen Gummidichtungen am Stempel auskommt. Aber scheinbar ist es so exakt gearbeitet, dass dieser nicht notwendig ist.

Das Ergebnis: Kaffee! Natürlich Kaffee, aber endlich ein heißer UND gut schmeckender! Warum nicht gleich so?

Ach ja, der Packung lag sowohl ein Kaffeelot bei und ein Ersatzfilter. Feine Sache. Morgen versuche ich einen Milchkaffee ;-)

Kommentare

  1. Freut mich, dass du das richtige Gerät für dich gefunden hast,
    lass dir den Milchkaffee am morgigen Sonntag gut schmecken.
    Lg Sadie

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    1. Danke. Ein wenig hat auch der richtige Kaffee damit zu tun, aber das Gerät hat mich echt überzeugt. Und es zwingt - im Gegensatz zum Vollautomaten - dazu, dass man sich ein wenig auf den Kaffee freut und inne hält.

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  2. Hier sind auch schon diverse Modelle gekommen und ganz schnell wieder entsorgt worden (auch die schöne French Press mit dünnem Glas). Und der Vollautomat war öfter zur Reparatur als in Benutzung.
    Inzwischen benutze ich nur noch den italienischen Klassiker, hier aus Edelstahl wegen Induktion. Sobald der Kaffee hochsteigt, boostere ich kurz und dann röhrt das Teil ähnlich laut wie früher über der Gasflamme.
    Als Espressopulver kommt für mich nur noch spanisches in Frage. Der Kaffee wird zur Hälfte mit Zucker geröstet, was ein wunderbares Aroma ergibt.



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    1. Spanischer Kaffee war bisher nicht so im Mittelpunkt, danke für den Tipp. Werde ich mir mal zulegen und schauen, ob der hier gut ankommt ;-)

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  3. Die macht einen guten Eindruck. Ich nutze auch eine French Press, ist praktisch für eine Person und macht nicht so viel Müll wie Kapselmaschinen. Und der Kaffee schmeckt einfach besser.

    LG Bianca

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    1. Stimmt. Und wenn ich sehe, was in den Bäckereien hier für Kaffee in den angegliederten Shops aus geschänkt wird. Da wäre es auch kein Abstieg mehr, CTG zu trinken.

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