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Verhaltensauffälig, außernormig, gegoogelt - Na und?

Da unterhalte ich mich so mit einem lieben Menschlein über die Welt, nicht über Gott und - meinen Blog. Ich spreche das Thema nie an, werde in der Regel darauf angesprochen. Und manchmal bin ich erstaunt, wie viele Menschen diesen kennen. Zustimmung, Skepsis, Ablehnung. Alles ist dabei, was einem entgegnet wird. Kann ich gut mit leben, denn es ist ja sowieso nur Zeug, welches ich erlebe. Und so viele Menschen bekommen das doch sowieso mit.

Und trotzdem gibt es manchmal auch Menschen, die einen zum Nachdenken bringen. Was nicht heißt, dass ich dann auch deren Meinung teile. Aber, es schadet sicher nicht, auch die anderen Blickwinkel für sich zu beleuchten. Und so geschah es dieser Tage, dass mir entgegnet wurde, dass ich mit dem im Blog geschriebenen niemals nicht wieder einen Job bekommen würde.

Der Hintergrund war, dass die Personalchefs - was auch legal ist - die Aspiranten auf einen Job gerne mal googeln. Und was, wenn die auf meinen Blog stoßen? Mit all meinen guten und schlechten Tagen? Mit all den Problemen, den gelösten wie den ungelösten? Und mit Allem, was ich von mir so erzähle? Davon könne man doch ein hervorragendes Profil erstellen. Tja, das wird wohl richtig so sein. Aber, und das in dicken, fetten, großen Buchstaben geschrieben: mein Leben ist viel mehr als die kleinen Episoden, die hier erscheinen. Und auch ich schreibe bei Weitem nicht alles hier herein, was ich erlebe. Es gibt mehr Höhen und es gibt mehr Tiefen, als hier stehen. Ja, auch ich habe ein Leben außerhalb des Blogs.

Zudem - ich bin, wie ich bin. Hier wird dies nur aufgezeichnet. Und ein Chef bekommt doch sowieso das Komplettpaket an Mensch. So gesehen: viel Aufregung um Nichts. Oder fast Nichts.


Ein bisschen mehr hat mich der folgende Traum interessiert, letzte Nacht passiert.

Es ging da um mich, einer abgemagerten Marlies, die mit mir wieder spricht und mir vergeben hat(hä?), eine Hochzeit, obwohl wir nicht zusammen sind/waren (ich glaube auch, dass ich eine Andere geheiratet habe), Charlie Sheen, leere Bierkästen, dem Spielwarenhändler aus meiner Jugend und einer Feier mit Menschen, die ich nicht mochte. Darüber nachdenken? Ne. Wer weiß, welche Einflüsse ich da verarbeitet habe. Die Sache "M" ist endgültig gegessen, Bier habe ich im Kühlschrank (wer weiß, wer unverhofft auftaucht), Charlie Sheen kenne ich nicht mal und Spielzeug brauche ich keines. Na, was solls. Neue Nacht, neuer Traum.

Kommentare

  1. nu ...mit mir brauchste nicht rechnen ...hab selber Bier im Kühlschrank :-)

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  2. Na, bei Dir hätte ich aufgrund der weiten Anreise auch mit einer "Vorwarnung" gerechnet ;-)

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  3. Hm ..wenn ich Durst auf nen Bier hab und keins hätte? Fünf Stunden mit dem Zug sind da NIX :-)

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  4. Gut, dann bin ich vorgewarnt! ;-)
    Aber "nur" fünf Stunden? Bist Du sicher??

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  5. hm ..weiss ich gar nicht ..also wie weit coburg oder wo du wohnst von Kroetenborn weg is ..hab 5 Stunden nur so fiktiv geschrieben ;-)

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  6. Hmmmm... ich muss gestehen, dass ist auch etwas worüber ich nachdenke - wenn ein potentieller Chef den Blog findet.
    Zumal ja Bilder drauf sind und so weiter.
    Wie viel will ich erzählen, wie viel preis geben...
    Was wäre eher besser zu verschweigen/nicht zu erwähnen?
    Blöd sich Gedanken drüber machen zu müssen, ob man sich einschränken muss, ob man sich einschränken will und wenn ja, wie weit.
    Hm....

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  7. Das ist schon richtig. Aber - mal ehrlich - so interessant bin ich nicht und zudem ist es mir egal, denn früher oder später würde er mich sowieso kennenlernen.

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  8. Nu ..also ich halt es so ..das was ich blogge darf auch jeder wissen ...so bekloppt und verrückt das auch anmuten mag ...mir egal weil ich so bin wie ich bin ..wobei ...ALLES schreib ich tatsächlich auch nicht;-)

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  9. Koeti, genau. ALLES steht hier auch nicht ;-)

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