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E harts Brot...

Heißt im Hochdeutschen so viel wie: das Leben ist ungerecht schwer. Nun geht es mir aber nicht um Brot, sondern um die Wurst.

Wurst gibt es bei uns eher selten, wenn, dann aus der Dose vom Landmetzger, welcher eigenes Vieh aufgezogen und gut behandelt hat. Wenn ich mal zwischendurch Gelüste verspüre und nicht zum Landmetzger pilgern kann, dann tut es der gute Metzger (Handwerksbetrieb) vor Ort auch. Da akzeptiere ich auch einen gehörigen Preisaufschlag gegenüber der Discounter-Ware, welche oft schon im Kunststoffpack bereit liegt. Die Qualität kostet und dafür gibt es ja weniger davon.

Was ich aber fast schon frech finde ist, wenn die Wurst vor dem Aufschneiden mit der Maschine nicht von der Kunsthaut befreit wird. Oder noch schlimmer: nur teilweise. Da sitze ich dann mit triefendem Mund und fertig geschmiertem Butterbrot - und muss die Erdölderivate von meinem Essen trennen. Jede Scheibe muss ich in die Hand nehmen, drehen und wenden, untersuchen, von Haut befreien. Und warum? Weil die Frau Metzgereifachverkäuferin zu bequem war, die Haut gleich komplett zu entfernen. Musste mal gesagt werden, bekommt sie auch noch zu hören.....

Kommentare

  1. Das gehört eigentlich zum Service! Und wenn sie zu bequem ist, dann muss man es ja nicht mitnehmen bzw. da kann man auch woanders einkaufen!
    Da hatte ich einmal tolle Diskussionen mit einer Verkäuferin im "real" in Coburg. Sie durfte ihre Ware dann behalten. Übrigens bot sie mir am Schluss noch an, die Wurst nach dem Wiegen zu häuten.
    Es gibt aber in unserer Region auch noch gute Metzger.

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  2. servicewüste deutschland...und allgemeine entwicklung und diese richtung jeder behandelt den andern so, wie er selbst nicht behandelt werden möchte. bloß nicht mal eine menschliche, normale, handlung vollführen...
    gruß aus kiel!
    schöner blog!

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