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Dumme Blogger und blöde Journalisten?

Die Frage ist eigentlich schnell beantwortet: Gibt es. Beides. Dumme Blogger ebenso wie blöde Journalisten.

Mein Kumpel Beppo sagt immer: "Jeder ist anders blöd". Recht hat er.

Die Frage wäre aber nun - wer kann mehr Schaden anrichten? Einer der Blogger hat erst kürzlich unserem neuen Wirtschaftsminister zu seinem großen Fundus an Vornamen einen weiteren hinzugefügt. Wilhelm. Ging ganz einfach. Wikipedia aufgerufen, den Namen verändert - fertig. Und die allseits beliebte BILD-Zeitung hatte nichts Besseres zu tun, als dieses Konstrukt zu übernehmen.

Nur ein Beispiel, dieses zeigt aber in meinen Augen hervorragend, dass sowohl verwirrende Bloger als auch unsauber recherchierende Journalisten Schaden anrichten können. Gut, in diesem Fall hält dieser sich gering, den größten Schaden dürfte wohl der Berichterstatter erlitten haben, der dem Spott der Kollegen ausgesetzt war. Schlimmer wäre es aber, würden in den Printmedien gezielte Falschmeldungen aus Blogs (oder Wikipedia) übernommen werden. Und auch schlimm ist es, wenn der Blogger ob seiner Bestrebung im Netz die Schnelligkeit der Kollegen mithalten zu können, ungeprüft Agenturmeldungen übernimmt.

Die Wichtigkeit der Medien. Das Internet ist immer weiter auf dem Vormarsch. Nichts Neues, nichts Spektakuläres. Ob Blog oder Twitter, Nachrichten vermehren sich Lawinenartig udn rasend schnell. Für den Leser ist es zukünftig wohl noch wichtiger zu selektieren, welche Seiten er für glaubwürdig erachtet und welche nicht ganz so glaubhaft daherkommen. Was wir für Boulevardblätter schon lange gelernt haben (Hirn einschalten beim lesen!), sollte auch in die Landschaft der Blogger und Twitterer Einzug halten.

Wie und wer auch immer - ein Anruf zur Nachrecherche kann viel Ärger ersparen. Und wir sollten auch nicht alles glauben, was irgendwo geschrieben steht. Das sollten neben den Bloglesern auch die Journalisten der großen Blätter berücksichtigen.....

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