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Posts

Zeichen und Wunder

Manchmal richten einen die kleinen Dinge im Leben wieder auf. Bei mir gestern: Ein einfaches Brötchen mit Räucherlachs. Und als Gruß, weil ich schon lange nicht mehr dort war - ein paar Extras Gratis drauf, welche es sonst nicht einmal gegen Geld und gute Worte gibt. Danke Elke, war lecker :-)

Die Tassenfrau - Neuauflage

Meine Schwester ist nun in Behandlung. Ein herzliches Dankeschön an ihren bisherigen Freund, der es in einem halben Jahr mal wieder vom Paulus zurück zum Saulus geschafft hat. Nicht, dass es ihr nicht JEDER ihrer Freunde und Verwandten mingestens einmal klar gesagt hätte. Aber, die Brille war nicht nur rosa, die war irgendwie "beschichtet". Nunja, der Frau wird geholfen, er dreht frei in seiner eigenen kleinen Welt. Nur kurz am Rande: er hat es also endlich geschafft, meine Schwester so zu quälen, dass sie in der Firma einen Nervenzusammenbruch erlitt und wohl für ein paar Monate komplett ausfällt. Und das einer Frau, die sonst die Oberhand in Beziehungen hatte. Seine perfiden kleinen Spielchen und die andauernden Nadelstiche der perversen zwischenmenschlichen Art haben in einer Aktion gegipfelt, die sogar sie dazu brachte, endlich aufzuwachen und eine Trennung zu akzeptieren. Zur professionellen und wissenschaftlich begründeten Hilfe vertraut meine Schwester gerne auch auf...

Pizza

Und schon wieder vom Joey´s. Burgerlieferdienst: Samstags erst Abends. Neuer Pizzalieferdienst: Samstag erst Abends. Ersatz: Mittlere Pizza, BBQ-Sauce, Chilisalami, Hirtenkäse, Jalapenos, Käsemix, frische Peperoni scharf, Pizza-Chilis und Knoblauch. Macht rekordpreisige € 11,80. Langt aber dafür für 1 1/2 Tage als Vollnahrung. Somit ist das ja auch in Ordnung. Und die RESPA:

Lebensverluste

Wenn man genug Zeit hat, über sein Leben zu sinnieren, kommt einem über kurz oder lang auch der Gedanke, was einem im Leben überhaupt etwas bedeutet. Was im Umkehrschluss dazu führt: Was ist mir egal? Den Umkehrschluss hier auszuführen - das würde den Speicherrahmen von "Blogger" sprengen. Also geht es an die wenigen Dinge, deren Verlust mich in meinem Leben irgendwie berührt hat. Erst einmal der Tod meines Vaters. Am Anfang war dies alles nicht so real, er war immerhin schon vier Jahre nur noch sporadisch in meinem Leben integriert. Klingt vielleicht kalt, aber die räumliche Trennung und die Vorkommnisse, welche zu dieser letztendlich geführt haben, haben das ihre dazu beigetragen. Langsam schleicht sich aber in mein Bewusstsein ein, dass er nun nie wieder auch nur ansatzweise ein Teil meines aktiven Lebens sein wird. Ein Haufen Staub in einer Stele auf einem Friedhof. Nur noch ein Symbol des Vergangenen, dehydriert, Kohlenstoff. Im Gedächtnis hängen bleiben neben ein...

Niedrige Schlagzahl

Regelmäßigen Lesern ist es sicher aufgefallen: meine Schlagzahl (sprich: die Veröffentlichungen von Texten) im Blog hat momentan stark nachgelassen. Die ist nicht darin begründet, dass ich zu nichts mehr eine Meinung habe, nichts mehr esse oder andere Dinge. Mir geht es im Moment lediglich recht schlecht, was mich dazu zwingt, den Tag sehr, sehr langsam zu begehen. Viel Schlaf, nur ein paar ausgesuchte Lebensmittel und Getränke und ansonsten nichts. Momentan ist es mir auch nicht möglich, zu kochen (die Suppe gestern mal ausgenommen) und dann die Rezepte zu veröffentlichen. Ich kann schlicht nicht lange genug stehen, um ordentlich zu kochen oder zu braten. Ist so, kann man nichts machen. Aber, irgendwann mal geht es wieder aufwärts, auch wenn es im Moment schlimmer ist als es bisher war. Muss ja mal wieder besser werden, und dann kann ich auch wieder Besucher empfangen. So, jetzt gehe ich erst mal wieder auf die Couch, ein paar Minuten die Augen schließen.

Herbstessen - Gemüsesuppe

Manchmal, wenn man sich um einen lieben Freund große Sorgen macht, das Wetter dazu auch eher trüb ist, dann muss man eben mit Soulfood versuchen, die eigene Laune wenigstens auf Null zu heben.   Was passt da besser als ein deftiges Essen? Heute: Gemüsesuppe mit Debreziner- und Fleischwursteinlage.

Rindsroulade, Coburger Rutscher, Rotkraut

Ganz klassisch, ohne Schnörkel, einfach gut. Rindsroulade, geschmort, mit Füllung aus Senf, Speck, Gurke, Zwiebel Coburger Rutscher - muss man probieren, kann man nicht beschreiben Rotkraut.- verfeinert nach Art der Vorfahren ;-)

Massaker

Spätestens dann, wenn die Schwester auf Deinem Lieblingselch reitet und mit diesem versucht, die Minilöwen im Gehege zu zertrampeln; wenn im Hintergrund ein Grizzly rotzbesoffen russische Weisen gröhlt- dann weißt Du, dass es Zeit ist, vor dem Schlafengehen keine Dokumentaionen über Goldsucher in Kanada zu sehen. Und wenn dann die Tassen zu dir sagen "Schnapp sie dir!" und du keine Ahnung hast, was sie meinen, ist der Moment da, an dem du deiner Schwester vielleicht doch den Besuch bei der ROSE finanzieren solltest. Andererseits: Augen auf und vorbei der Spuk. Ist auch viel billiger.

Die Butter muss weg - Kotelette mit Zubehör

Vom Herrn Landwirt freundlicherweise liebevoll aufgezogenes Doppelkotelette mit Fettrand in Butter gebraten nach "Wiener Art" mit Pellkartoffeln in Butter gebraten und Mischgemüse "Bonduelle" mit Butter verfeinert. Die Butterorgie hat zwei Gründe. Einmal der Versuch, ob die Lactosetabletten etwas taugen und bewirken. Und dann - ganz schlicht und ergreifend - muss Butter weg. Abgelaufen aber nicht ranzig, Die Herstellung muss ich ja wohl nicht beschreiben, dass sollte jeder selber hinbekommen, der nicht unbedingt sowieso ein Kochlegastheniker ist. Das Schwein wurde vom Metzger geholt, dem ich wirklich vertraue, frisch vom Strang geschlagen in meinem Beisen (und dann mit seinen Geschwistern gefrostet...), die Kartoffeln sind von einem Feld, welches ich kenne und von einem Bauern, den ich seit Jahren schon besuche und dort einkaufe. Nur das Gemüse ist Konzernware, aber anderes als Mischgemüse ist für mich Stilbruch. Naja, vielleicht im Herbst ein Rosenkohlpü mi...

Lebens(ver)läufe

So klar, wie in mancher Nacht die Leben anderer für mich dargelegt sind, so umständlich erscheint mir mein Weg. Wie ein persönliches Voynich-Manuskript als Anleitung. Nur, dass eben auch bei mir die Anleitung zur Anwendung fehlt.

Enemy mine....

Wenn der sehr, sehr, sehr geliebte Mensch im Leben ein Problem hat, dann ist es doch in der Regel eine Selbstverständlichkeit, dass man als Partner für ihn/sie da ist. Nicht jedes Problem kann man vollkommen erfassen, nicht jedes Problem ist für einen selbst ein Problem, sondern ein Problemchen. Was aber nichts daran ändert, dass das Gegenüber leidet. Und wenn Mann/Frau einen schon in die Seelenpein einweiht, dann ist es auch die liebe Pflicht, für diesen Menschen da zu sein, zuzuhören und vielleicht eine kleine Lösung zu erarbeiten. So es denn eine gibt. Klar, manchmal gehen einem die Probleme auch sonstwo vorbei. Kann ja passieren, sowas nutzt sich auch ab, wenn es immer und immer wieder das gleiche Problem ist. Z. B. das, dass bei den Weintrauben ohne Kerne die Trauben ganz selten doch einen Kern enthalten. Und auf sowas dann wochenlang rumreiten (ja, das gibt es!), nervt dann sogar mich irgendwann einmal. Schlimmer aber ist es, wenn ein Problem auftaucht, welches tief in die Se...

Kopfschütteltag

An manchen Tagen holt man sich fast ein HWS. Vom Kopfschütteln über die Menschen um einen herum. Und deren Aktionen. Mensch 1 meint, meine Wohnung unbedingt wischen zu müssen. Da ist kein Staub, da ist kein Schmutz. Ne, heute kommt der Maler, da muss unbedingt vorher sauber gemacht werden. Soweit ich mich erinnern kann, war Teil des Auftrages, den Balkon zu schleifen. Hmmmm... Nicht genug damit, dass sich die Wohnung in den letzten Tagen ordentlich aufgeheizt hat, auch eine gewisse erhöhte Luftfeuchtigkeit von außen ist festzustellen. Und trotzdem - es wird gewischt. Vor Wochen schon habe ich die Lappen versteckt, damit nicht wieder mit einem Schüsselchen Wasser die ganze Wohnung durchgefeudelt wird. Kein Scherz, das geht. Und danach(!) wird gesaugt. Logik? Nicht meine. Und doch werde ich überrascht. Erst vom Geruch (Essigscharf) und dann vom Lappen. Da ist DER Lappen im Einsatz, welchen ich schon vor Wochen entsorgt hatte. Im Abfall. Und nun findet der wieder Einsatz. Die Luft ka...

Anonyme Kommentare

Diese sind im Moment bis auf Weiteres hier im Blog NICHT mehr möglich. Der Grund hierfür ist eine seit Wochen immer größer werdende Schwemme an SPAM-Kommentaren, denen der Spam-Filter bei Blogspot nicht Herr wird. Die einzige Möglichkeit, die täglich bis zu 200 Spamkommentare etwas einzudämmen ist, die Kommentarfunktion vorerst einzuschränken. Danke für Euer Verständnis!

42. Breitengrad durch mein Wohnzimmer

Dürfte ein neuer Rekord sein. 42° Celsius um kurz vor 20 Uhr in meinem Wohnzimmer. Klimaanlage? Kannste knicken, zu spät dran gedacht. 42° im Wohnzimmer machen mich breit. Und dann überall diese dummen Sprüche, dass man - bitteschön - die Klappe halten soll, weil es Zeit für Hitze wird. Warm - in Ordnung. Aber eine Temperatur, welche ohne Schwitzen tödlich sein kann? Und was soll ich sagen? Seit Jahren kann ich zum ersten Mal wieder Schweiß absondern. Mag für den normalen Menschen nichts ungewöhnliches sein, mich erleichtert jedes Milligramm an Wasser. Und krankheitsbedingt kann ich kaum schwitzen. Hat Vor- und auch Nachteile. Schnappatmung bei so einem Wetter ist nicht lustig. Aber, am Donnertag soll es abkühlen. Tut mir leid für die Sonnenhungrigen, aber ich hoffe, ab da wieder eine einigermaßen brauchbares Leben führen zu können. Und erstmals habe ich auch ein Gespräch mit der Vanillelady abwürgen müssen, weil ich kaum Luft bekam. Nur mal so zur Verdeutlichung ;-)

Fass! - Meine Antworten

Nachdem nun HIER   nichts mehr nachzukommen scheint, löse ich hier mal mein Versprechen ein und poste meine Antworten. 1. Du bist ab sofort 72 Stunden unsichtbar und kannst somit fast alles tun und lassen, was Du magst. Was wirst Du tun? Drei Tage - drei Orte. Der erste Tag wäre als stiller -und unsichtbarer- Beobachter in einer Sterneküche, deren Koch aber NICHT im Fernsehen bekannt ist. Ich würde zu gerne unbeeinflusst durch einen Gast die Tricks und Kniffe sehen, die dort im Alltag angewendet werden  Tag zwei würde mich in eine nichtöffentliche Sitzung unseres Bundestages führen. Mal sehen und hören, was da wirklich geklüngelt wird.  Der dritte Tag würde mich in die Bäckerei führen, welche als Einzige Petit Fours herstellt. Da die Dinger unbzahlbar sind, würde ich es genießen, die Dinger endlich einmal frisch und nach Herzenslust zu naschen.  2. Eine gute Fee hat Dein wahres Wesen erkannt und erfüllt Dir einen Wunsch. Ein Zweitauto nur für Dich, ohne ...

Fass!

Nachdem ab und zu in der Bloggerwelt Stöckchen in die Runde geworfen werden, ist es wohl an der Zeit, dass auch ich einmal einen Versucht starte. Teilnehmende Leser mit Blog bitte ich um eine Rückmeldung in den Kommentaren, ohne Blog kann mir das Ergebnis gerne per Email (DerSilberneLoeffel@gmx.de) überlassen werden, ich setze dies dann hier ein. Sofern überhaupt eine Rückmeldung kommt. So, hier geht es los 1. Du bist ab sofort 72 Stunden unsichtbar und kannst somit fast alles tun und lassen, was Du magst. Was wirst Du tun? 2. Eine gute Fee hat Dein wahres Wesen erkannt und erfüllt Dir einen Wunsch. Ein Zweitauto nur für Dich, ohne Rücksicht auf den Preis. Wählst Du Cabrio, Kombi, Limousine oder Sportwagen? 3. Dein Partner hat Dich betrogen und Du weißt davon. Vertraust Du oder misstraust Du ab sofort? 4. Du bekommst eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Diese musst Du innerhalb von 24 Stunden ausgeben. Sinnvoll, aber ohne Aussicht auf eine Gewinnvermehrung. Verschenken...

Oh Capt´n, mein Capt´n

Der Capt`n führt einen Blog, welchen ich seit langer Zeit gerne verfolge. Es ist mir also quasi eine liebe Pflicht, den Capt´n zu unterstützen und seine Fragen zu beantworten. Soweit ich das überblicke, haben bisher nur Blogger in Beziehungen geantwortet. Hab´ ich nicht, bin ja ein freier Mensch. Na, mal sehen, wie die Antworten ausgehen. Ach ja, der Capt´n ist hier zu finden: KLICK Beginnen wir das - nicht ganz ernst gemeinte - Spiel: 1. Fast die gesamte Menschheit ist aufgrund einer mysteriösen Seuche ausgelöscht. Sie und Ihr nächster Verwandter sind womöglich die einzigen Überlebenden, Sie hören jedoch noch von einer eventuellen letzten menschlichen Kolonie 6000 km entfernt. Was werden Sie  tun? Wäre Ihre Entscheidung anders, wenn Sie ganz alleine wären? OK, mein nächster Verwandter ist meine Mutter, praktischerweise wohnt die eine Etage unter mir. Ich packe sie also in mein Auto und - da wir keinen Zeitrahmen vorgegeben haben und das Ziel scheinbar aufgrund der Entfern...

Wachrüttelpost

Jeder von uns wird älter. Manche haben das Glück, gesund zu bleiben, andere müssen die Hilfe von Institutionen wie Senioren- und Altenheimen in Anspruch nehmen. Was für die Angehörigen nicht immer nur eine Erleichterung ist (Angriffe von Bekannten und Verwandten, man würde sich das Leben leicht machen und nur das Geld einstecken - wenn denn welches übrig bliebe....). Weder für die zu pflegenden Personen ansich, noch für die Angehörigen, die oft im Zweifel sind, ob es den Lieben wirklich gut geht. Und nicht jeder hat die Möglichkeit, fast jeden Tag nach dem Rechten zu schauen. Hier KLICKEN für einen Erlebnisbericht, wie er wohl täglich zu Tausenden in Deutschland stattfindet. Auch der "normale" kleine Mann auf der Straße kämpft gegen die Widrigkeiten, die im Alltag des Pflegegeschäftes entstehen. Dabei mache ich AUSDRÜCKLICH dem Personal keine Vorwürfe. In der Regel haben wir diese Menschen als aufopferungsvolle, liebenswerte, charmante und manchmal auch weit über die Pfl...

Mittagessen

Panierte Schweinelachse, kleine Champignons in Rahm, Zwiebel, Tomate. Nix dazu :-)