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E10 – oder die Geschichte einer unendlichen Lüge.

Hier ein GASTBEITRAG vom Hans aus dem schönen Allgäu. Da soll also „Bioethanol“ zum Benzin gekippt werden damit die Umwelt mehr geschont wird? Was für ein Witz, wenn es denn nicht zum Heulen wäre, wie dumm unsere Politiker wirklich sind. Dröseln wir das doch mal auf. Es fängt schon damit an, dass der Name „Bioethanol“ der Schwachsinn selbst ist! Alkohol wird immer auf biologischen Weg gewonnen, es gibt keinen synthetischen Alkohol. Alkohol entsteht bei der Umsetzung von Zucker oder Stärke mittels Hefen. (An der Verwertung von anderen Rohstoffen wie Zellulose zur Alkoholherstellung wird noch gearbeitet, ist großtechnisch also noch nicht einsetzbar.) Ab etwa 10% Alkoholgehalt sterben die Hefen ab. Bedeutet, bei der Vergärung werden lediglich um die 10% Alkohol in wässriger Lösung gewonnen, die nun noch abdestilliert werden müssen! Da der Alkohol als Zusatz zum Benzin fast wasserfrei sein muss, sind erhebliche Energiemengen notwendig um den reinen Alkohol zu erhalten. Ich ...

E10 - für mich Geschichte.

Der Versuch mit dem E10 Alle Welt hat es im Tank. Zumindest würde die Regierung dies so haben wollen. Die Realität sieht anders aus: kaum einer tankt den zwar günstigeren, aber doch stark verunsichernden Kraftstoff. Grund: die Unsicherheit darüber, ob der Motor dies verträgt oder nicht. Ruhmesblätter sind dabei weder von den Kraftstofffirmen noch von den Autoherstellern in Sicht. Traurig, dass dies im 22. Jahrhundert und im Zuge der fortschreitenden Vernetzung nicht besser geht. Die Folge ist also, dass kaum ein Mensch das zwar günstigere, dafür aber kritisch beäugte E10 in den Tank füllt. Der Staat, also hauptsächlich Ilse Aigner und Rainer Brüderle, schimpfen auf die Tankstellenbetreiber, diese würden absichtlich den Kunden verunsichern und mit dem verteuerten Super und Super Plus ihren Reibach machen. Sicherlich ist das nicht von der Hand zu weisen. Einen weiteren, für mich sogar weitaus wichtigeren, Aspekt in dieser Sache könnten die beiden an jeder Tankstelle erhalten. Wir ha...

Euer Notgeilität; willkommen im Nachmittagsfernsehen

Der Herr H. aus Hamburg war ja noch nie mein Liebling. Mach ich keinen Hehl daraus und das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Einzige Chance: Rückzug aus dem Fernsehen und Spende seiner bisher bekommenen Eingaben. Tja, da wird wohl eher die Hölle zufrieren. Ein Scherzchen am Rande ist immer gut und lockert auf. Auch mal gerne ein Derbes. Gehört also dazu, besonders im Unterhaltungsfernsehen. Aber, auch hier hat es Grenzen. Und in meinen Augen spätestens dann, wenn es extrem unter die Gürtellinie geht oder die Gefühle der anderen Menschen verletzt. Herr H. aus Hamburg versteht sich gerade auf sowas hervorragend. War es bisher noch grenzwertig, so artet es seit dieser Woche in Notgeilheit aus. Da wird gebaggert, was das Zeug hält, sexistische (und keines falls anzüglich-lustige) Äußerungen und ein nach-außen-kehren des Egos, dass alles zu spät ist. Da wird; was besonders heute wieder auffällt, die Mutter der jungen Kandidatin als "Klugscheißerin" betitelt. Ja, we...

Wieder da!

So, nach nunmehr zwei Wochen bin ich eigentlich recht gut dabei. Das Leben geht weiter. In der Zeit ist ja nun einiges passiert. Ägypten, Libyen, ganz Afrika ist in Aufruhr, unsere Lieblingsspritsorte "Super" bzw. "Super Plus" kostet nunmehr 1,63 Euro an der Tankstelle, open End. Wie sang Markus in den 80ern? "Und kost´ der Sprit auch drei Mark zehn....." Ha, da können wir doch über. Und das Kartellamt schweigt dazu, schließlich verdient der Staat recht gediegen an den Steuern. Je höher der Benzinpreis, desto mehr gibt es für die Staatskassen. Wir haben  nun von OMV und ARAL endgültig an die freien Tankstellen gewechselt. Das macht an manchen Tagen bis zu 8 Cent(!) aus. Je Liter, nicht je Tankfüllung. Da lohnen sich auch die zwei Kilometer Umweg. Fahren müssen wir leider, da kommen wir nicht drumherum, zumal der ÖPNV bei uns im Eck recht umständlich ist. Schade. Aber, zumindest den Schaden können wir begrenzen. Ein weiteres Thema ist das "zu G...

Die kleine Papierfibel - Die Geschichte des Papieres

Die kleine Papierfibel Die Geschichte des Papieres In China wurde erstmals im Jahre 105 n Chr. von der Herstellung eines Papieres berichtet. Dieses war jedoch in der Qualität von den heute gebräuchlichen Sorten und Herstellungsweisen entfernt. Ts´ai Lun, ein Staatsbeamter, teilte dem damaligen Kaiser mit, es sei ihm gelungen, ein Papier aus Lumpen, Netzen und Rinde zu erstellen. Nach den Arabern ca. im 8. Jahrhundert breitete sich in den folgenden Dekaden die Papier-macherkunst nach und nach auch in Europa aus. Hier zeugen noch heute >Hadernschneider, Stampfwerke, >Refiner und Spindelpressen von den Anfängen. Bis ins 19. Jahrhundert wurde an der Technik der Papierherstellung nur wenig verändert. Vor dieser Zeit wurden die Papiermühlen hauptsächlich mit Windenergie und Wasserkraft angetrieben. Im Gegensatz zur heutigen Erzeugung auf Rund- und Längssieben wurde im Mittelalter jeder einzelne Bogen aus der >Suspension von Hand herausgeschöpft und zwischen zwei Filzen ...