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Lende-Leberkäs-Kräuter-Blätterteig-Dingsbums mit Soße

Mir fällt absolut nicht ein, wie ich dieses Abendessen nennen könnte. Na, dann nennen wir das Kind halt beim Namen. Siehe Überschrift. Für diese "Schichtspeise" bedarf es mehrerer Schritte. Für die Lende wird benötigt: - ein schönes Stück Schweinelende (ca. 500 Gramm - 1 Esslöffel Meersalz - eine Handvoll frischer(!) Kräuter - bei mir Petersilie, Dill, Schnittlauch - 1 halber Teelöffel weißer Pfeffer - gut drei Liter Wasser Das Wasser mit Salz und Pfeffer, den kleingehackten Kräutern aufsetzen, auf ca. 80° Celsius bringen. Die Lende halbieren und in das Wasser geben. Die Parüren mit dazugeben, ist ja dem Geschmack alles andere als abträglich. So nun das Ganze für gute 40 Minuten ziehen lassen. Keine Angst, das Fleisch wird nicht zäh, die Kerntemperatur war bei meinen Stücken bei gerade einmal 65° Celsius angelangt. Zwischenzeitlich wird der Blätterteig aus dem Kühlschrank geholt. Natürlich geht auch die eigene Zubereitung, aber die Arbeit steht in keine...

Schlemmen in Rödental - Das "New Orleans" im Schulze

Das "New Orleans" ist aus dem Gedanken entstanden, dem Personal des Hauses ein adäquates Mittagsziel zu bieten und die Kunden über die Mittagszeit im Haus zu binden. Beides funktioniert nicht nur hervorragend, sondern zieht auch Gäste an, die ausschließlich zum Essen herkommen. So auch uns. Die Karte umfasst in der Regel 12 - 14 Hauptgerichte, die alle zwei bis drei Wochen abwechseln. Klassiker wie die Currywurst (eine der besten Würste im Coburger Landkreis!) und Schnitzel mit Pommes haben natürlich immer Bestand. Die aktuelle Karte kann über den Link in den Restaurantdaten abgerufen werden, lassen Sie sich dabei nicht von der wochenweisen Angabe irritieren - diese laufen in der Regel länger. Parkplätze sind natürlich reichlich vorhanden, ein Aufzug in das Lokal und entsprechend gestaltete Toiletten sorgen für einen behindertengerechte Ausstattung. Neben einem Sahnegulasch (hervorragend) und diversen Tagesgerichten gab es auch heute wieder den Standard meiner Begleit...

Ich bin traurig

Wütend. Verärgert, angepisst. Warum? Wieder hat ein liebgewonnener Blogkollege -hoffentlich nur vorerst- den Stift geschmissen. Grund ist mal wieder das liebe Geld. Nein, nicht, dass coburg-life.de an Geldmangel kranken würde. Oder dass er sich eine höhere Einnahme erhofft hat. Der kranke und eigentlich vermeidbare Grund ist: eine Abmahnung, die einen anderen Kollegen getroffen hat. Scheinbar weil ein Bild nicht zu 100 % nach den deutschen Beamtenstussstatuten benannt war, ist dort die Kacke am dampfen. So heißt es für viele Blogger wieder einmal: alle Bilder überprüfen, checken, ob sich an den Rechten was geändert hat und - zur Not ändern. Wer dies nicht macht, der kann reichlich Geld verlieren. Mittlerweile gibt es ganze "Agenturen", die zwielichtigen Geschäftemachern anbieten, die Blogospähre nach deren Produkte zu durchforsten. Und dabei nicht selten Werte im hohen vierstelligen Bereich einfordern. Dass dabei nicht wirklich ein Schaden entstanden ist, da die meisten B...

Trüffelsternchen in gesalzener Butter

Kürzlich in der Metro haben wir sie entdeckt - die Trüffelsternchen in der Frischnudel-Abteilung. Gestört hat uns dabei jedoch, dass so viele Dinge mit verarbeitet waren, die eigentlich in einem frischen Essen nichts zu suchen haben. So war die Idee für Trüffelsternchen geboren. Für den Teig habe ich verwendet: 250 g Weizenmehl 2 Eier etwas Olivenöl (macht den Teig glatter) gut 1 Tl. Salz Die Zutaten habe ich gut eine Stunde nebeneinander die gleiche Temperatur annehmen lassen, bevor alles zusammen in eine Rührschüssel kam. Die Zubereitung ist kein Geheimnis, dauert aber etwas, bis die Zutaten fein vermengt sind. Der Teig soll sich geschmeidig anfühlen und trotzdem etwas Stand haben. Sollte er zu trocken -also krümelig - geworden sein, einfach mit etwas Wasser strecken. Auf eine bemehlte Fläche geben und die Hälfte des Teiges mit einer Größe Sternbackförmchen ausstechen, die andere Hälfte mit einer Nummer größer. Diese werden dann die "Deckplatten". Der Füllte...

Rezension - Der große Lafer

"Der große Lafer" - ein Kochbuch und gleichzeitig eine treffende Zustandabeschreibung für eine Person. Erschienen im Gräfe und Unzer-Verlag Während die gewollten Doppeldeutigkeiten bei den Titeln öfter für ein Schmunzeln sorgen, ist eines in diesem Buch ganz klar: die Rezepte. Zwar sind hier keine weltbewegend neuen Kochvorschläge zu erwarten, aber das Basiswissen ist bildlich hervorragend ausgearbeitet. In 60 Kapiteln hat dieses gut 2.500 Gramm schwere Buch allerlei Tipps und Tricks zu bieten, die man zwar irgendwann einmal gehört hat. Aber in der jeweiligen Situation gerne vergisst anzuwenden. Besser, man nimmt dieses Buch zur Hand und wird auf die aktuellen Kniffe hingewiesen. Und zwar dann, wenn man diese auch gebrauchen kann. Auf gut 480 Seiten bietet das Hardcover aber nicht nur die Rezepte an, sondern bildet jede der Kochanleitungen detailliert ab. Das Grundrezept wird anhand einer to-do-Bilderstrecke sehr exakt erklärt und abgebildet, die nachfolgenden Seiten ...

Eingeknickt und Mist gebaut!

So könnte man wohl die Rücknahme des strengsten Nichtraucherschutzgesetzes in Bayern bezeichnen. Schuld ist wohl die Stimmenfang-Mentalität der CSU in Bayern. Sogar für mich als gelegentlich Zigarren und Pfeife rauchenden Menschen war das heute zu viel des Guten. In einem Kaffee am Coburger Markt wollten wir heute ausnahmsweise einmal ein Frühstück genießen. Kurzentschlossen ging es zu einem Café, welches wir erst im Dezember besucht hatten. Zu diesem Zeitpunkt war es nich rauchfrei. Heute aber habe ich das Schild im Eingangsbereich übersehen, welches verkündet: "Rauchercafé im ersten Stock!" Das Ergebnis ist also derart, dass ein zum schneiden dichter Rauchvorhang den ersten Stock belegt. Komischerweise nur Herrschaften weit im Rentneralter. Dafür aber kettenrauchend, die Dame am Nachbartisch brachte es in den 20 Minuten, die wie es dort ausgehalten haben, auf vier(!) Zigaretten. Natürlich muss jeder Gastronom entscheiden, ob oder ob er nicht ein Rauchverbot aufrec...

Filo-Teig mit Hackfleischfüllung

FrauDSL hat ja momentan noch Urlaub, was für mich bedeutet, dass mein regulärer Tagesablauf aus dem Trott gekommen ist. Spät aufstehen, Essen dann, wenn FrauDSL Hunger hat. Und das ist öfter als bei mir. So geht der Tag schnell um, ohne dass ich etwas geleistet hätte. Heute aber kam ich zu ein paar Freistunden. FrauDSL musste zum Haarschneider. Also "musste" definieren FrauDSL und ich naturgemäß anders, aber es war dann wohl mal wieder fällig. Oder gut 100 Euro übrig. Was auch immer... Die freie Zeit habe ich natürlich in die auch mir von der Natur gegebene Veranlagung aller Männer investiert. Was heißt: "Jagen, zubereiten, vertilgen". Jagen war einfach, der Filoteig war bereits tot, das Hackfleischtier erlegt und auch das Gemüse hat wenig Widerstand geleistet. Die Strecke liest sich sodann wie folgt: 10 Blatt Filoteig (vom Asiaeck beim Edeka) 500 Gramm vom gemischten Hackfleischtier, bevorzugt BIO 1 große Zwiebel (aufgewachsen in echter Erde) 3 Karotten...

Schlemmen in Ebensfeld - Kartkassenessen im "Zum Schwan"

Jaja, ich weiß... Schon wieder ein Bericht über den Schwan ... Aber wenn wir doch nunmal dort waren, dann soll auch ein kleiner Bericht abfallen. Die Jungs kommen mal wieder ins Internet, mein Blog füllt sich und der geneigte Leser weiß irgendwann auswendig, was meine Vorlieben sind. Hier auch mal ganz deutlich: Rindersteak. Stattgefunden hat die Feier natürlich vor Weihnachten, wäre sonst ja auch arg verfrüht. Gegenüber unseren unter-dem-Jahr-Gepflogenheiten waren wir anstatt zu viert zu fünft unterwegs. Dabei war dieses Mal ein Kumpel, der aufgrund seiner Nachtschichttätigkeit bei der DB nur wenig mit uns zusammen kommt. Aber, Weihnachten ist das Fest der Nächstenliebe. Wir haben ihm unsere Liebe in Form eines Drei Gänge-Menüs aufgezeigt. Ob er es zu schätzen weiß? Man weiß nichts Genaues..... So, hier die Protagonisten in Einzelaufstellung: Der Thomas - auch als Kobiyashi bekannt Der Frank, auch als Fränk bekannt. Kann man sich merken ;-) Der Michael, unser Mitsch,...

Eisig kalt und knusprig warm

So in etwa könnte man das Arbeitsklima der Straßenwärter bezeichnen. Von 40° C im Sommer bis hin zu -25° C im Winter. Zwar geschützt durch entsprechende Kleidung, aber doch belastend für die Konstitution, gibt es bei jedem Wetter etwas zu tun. Im Sommer sind es die Grünflächen, die gewartet werden möchten, im Winter treibt Schnee und Eis auf den Straßen den Berufsstand in die Gassen. Zeit, einmal nachzuschauen, wie hart so ein Wintereinsatz ist. Zeit, auf einem Räumfahrzeug des Landratsamtes die Landkreisstraßen sicher zu machen. Der deutsche Autofahrer ansich ist ja eher ein verwöhnter Welcher. Im Sommer werden die Löchlein geflickt, im Winter das Frostwasser von der Straße gekehrt. Längst vorbei sind die Zeiten, als mit starren Pflügen und einfachem Streusalz - noch dazu mit Augenmaß verteilt - die Straßen geräumt wurden. Heutzutage wird mit dem neuesten Gerät aus Gaggenau gearbeitet. Ein U400 sollte uns heute bei der Arbeit behilflich sein. Ausgerüstet mit Elektronik bis zu...